Der eine oder andere hat es vielleicht schon an anderer Stelle von mir gelesen (zum Beispiel im Hundebetten-Artikel). Ich will hier die Gelegenheit aber noch einmal nutzen und etwas näher auf das Material eines Hundebetts eingehen. Ich bin seit einiger Zeit ein großer Fan von Hundebetten aus Kunstleder. Was allerdings keineswegs immer so war. Ich musste erst ein paar Mal aufs Gesicht fallen und ein paar Materialien ausprobieren. Ganz am Anfang war ich nämlich ein Fan von Hundebetten aus Weide. Und auch heute noch finde ich zum Beispiel Aufbewahrungskörbe und allerhand andere Dinge aus Weide ziemlich praktisch. Weide ist so ein tolles „Baumaterial“, dass es für viele Dinge prima zu verwenden ist. Fast schon so wie Bambus, nur das Bambus noch viel viel mehr tolle Eigenschaften hat. Aber das ist ein anderes Thema. 🙂

Also zurück zu den Hundebetten. Als ich ganz am Anfang mir ein Hundebett aus Weide kaufte, tat ich das mit sehr viel Freude und Überzeugung. Ach, das wird super und der kleine Marley wird sich darin sooo wohlfühlen. Dachte ich mir. Und so kam es auch, Marley fühlte sich tatsächlich sehr wohl in dem Weide-Hundebett. Zu wohl! Denn der kleine Knabber-Weltmeister hatte äußerst viel Spaß daran, die Weidenzweige anzuknabbern und herauszubrechen. Natürlich versuchte ich, ihm dieses Knabbern am eigenen Bett abzugewöhnen. Aber er war noch sehr jung, ein Welpe eben und ich bin keine, die ihren Welpen in eine Box steckt.

Jetzt, mit dieser eigenen Erfahrung, würde ich keinem empfehlen, direkt am Anfang ein Hundebett aus Weide zu kaufen. Ich würde es lieber erst dann kaufen, wenn der Hund ein bisschen reifer ist. Für den Anfang reicht ein kuscheliges und simples Hundebett allemal. Das passt zwar oft nicht mit unseren Gedanken zusammen, weil wir ja nur das Beste für unseren kleinen Liebling möchten. Aber man erspart sich so eine Menge Rennerei und Stress. Außerdem kann der kleine auf diese Art sich erst einmal in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen, ohne dass er ständig gemaßregelt wird weil er sein natürliches Verhalten an den Tag legt. Hunde haben keine Finger und Daumen wie wir, sie fühlen daher vor allem mit ihrem Maul. Es ist also in etwa wie bei Kindern, die im Kleinalter alles berühren und ganz genau begutachten müssen. Das ist völlig normal und sollte auf keinen Fall verboten werden. Und genauso sehe ich das auch bei Welpen.

Warum ich Kunstleder aktuell bevorzuge

Ich habe in den letzten zwei Jahren eigentlich jedes Material ausprobiert, das mir irgendwie vor die Augen kam. Durch Hundefreunde und Nachbarn konnte ich recht gut herausfinden, was die Vorteile und Nachteile eines bestimmten Materials sind. Die meisten Hundefreunde hatten ein normales und kuscheliges Hundebett aus Stoff (Baumwolle etc.), so wie wir sie in etlichen Ausführungen kennen. Sie hatten alle aber auch dieselben Probleme. Der Schmutz war genauso wie bei mir ein riesiges Ärgernis. Und keiner war mit seinem wirklich zufrieden.

Jeder Hund, der draußen Spaß hat und schnüffelt, kommt mit Dreck im Fell oder an den Pfoten nach Hause. Diesen und seinen eigenen Speichel hinterlässt er tagtäglich in seinem Hundebett aus Stoff. Was zu Folge hatte, dass ich und sie (also meine Bekannten) regelmäßig den Bezug abziehen und in die Waschmaschine stecken mussten. Das war eigentlich wöchentlich der Fall. Und es nervte mich unendlich. Ich habe schließlich auch noch andere Sachen zu waschen. Und der Bezug vom Hundebett belegte die Waschmaschine gleich mal für mindestens 1 Stunde. Zudem fand ich das alles andere als umweltfreundlich, weshalb für mich schnell klar war, dass so ein Hundebett nicht mehr in mein Haus kommt.

Direkt danach landete ich bei Kunstleder, weil ich etwas wollte, dass super einfach zu reinigen ist und nicht ständig in der Waschmaschine landen sollte. Danach probierte ich zwar auch noch Hartschalen-Hundebetten aus Kunststoff aus. Aber ich fand es nicht so toll, diese mit einer Decke auszulegen, die ich dann wiederum genauso jede Woche waschen musste. Einzig Polyester entsprach noch meinen Anforderungen, da es eigentlich genauso einfach zu reinigen ist. Und es ist sogar ein Stück reißfester als Kunstleder, was auch gut ist.

Also blieb ich letztlich bei Kunstleder, da ich es optisch irgendwie ansprechender finde als Polyester und das mit Überzeugung und viel Zufriedenheit. Seitdem habe ich nur noch Kunstleder- oder Polyester-Hundebetten weiterempfohlen, wenn mich Freunde nach einen Rat fragten. Ausnahmen gibt es wie gesagt nur im Welpenalter, da ist ein günstiges Hundebett aus Stoff als Übergang die meiner Meinung nach bessere Wahl.

Die besten Hundebetten aus Kunstleder

Das Hundebett ist der wichtigste Ort im ganzen Haus/in der Wohnung. Dort kann sich dein Hund so richtig wohlfühlen und zur Ruhe kommen. Dein Hund w...

Extra-Tipp: Falls du jetzt genauso von Kunstleder überzeugt bist wie ich, dann möchte ich dir noch einen Tipp mit auf dem Weg geben. Achte am besten darauf, dass die Polsterung im Boden des Kunstleder-Hundebetts nicht zu weich ist. Gerade große Hunde können Gelenkprobleme bekommen und benötigen eher eine straffe Liegefläche, um diesen Problemen vorzubeugen. Und auch die Kälte spielt eine Rolle. Wer keine Fußbodenheizung hat, will dem Hund im Winter natürlich ein kuschelig warmes Plätzchen zur Verfügung stellen. Dünne Polsterungen lassen Kälte vom Boden eher durch als dick gepolsterte. Im Winter kann man aber auch gut eine kuschelige Decke über das Kunstleder-Hundebett legen und der Hund hat es schön warm. Da die meisten ja ohnehin ein dichtes Fell haben, muss also kein Heizkörper in der Nähe stehen. Hunde haben meist mehr Probleme mit Hitze als mit Kälte. Ein bisschen kuschelig darf es aber ruhig sein. 🙂

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