Vielleicht spielst du gerade mit dem Gedanken, einen Blog über Hunde oder über deinen Hund zu starten?

Ich kann dich dazu nur ermutigen, denn es macht großen Spaß. Und wenn du schon immer ein bisschen gerne geschrieben hast, egal was, dann ist ein eigener Blog genau das richtige für dich.

Du könntest natürlich auch einen Youtube-Kanal eröffnen oder einen Podcast betreiben. Aber vor der Kamera stehen oder die eigene Stimme hören, ist nicht für jeden etwas. Da bringt es auch nichts, sich zu verstellen. Das wirkt krampfhaft und du wirst vermutlich den Spaß daran verlieren.

Ein klassischer Blog ist immer noch etwas Handfestes, etwas Unabhängiges, etwas, das nur dir alleine gehört. Ein Ort, wo du dich austoben kannst und wo du einfach Du sein kannst. Das klingt doch super, oder? Genau das ist es auch!

Der eigene Hundeblog als Türöffner zu neuen beruflichen Welten

Ich selbst blogge nun mittlerweile seit über drei Jahren und bin immer noch mit viel Freude dabei. In dieser Zeit habe ich vor allem zu Beginn eine Menge Fehler gemacht, die ich jetzt im Nachhinein betrachtet nicht noch einmal machen würde. Aber so ist das. Ich bin in das ganze Thema bloggen eher so reingerutscht und hab einfach mal losgelegt.

Damals, als ich zum ersten Mal mit dem Gedanken spielte, einen Blog zu starten, war ich gerade in einem tiefen Loch und brauchte einfach einen Ort, wo ich ein paar Sachen aufschreiben kann und mich dadurch ablenke, um wieder Mut zu fasen. Und es hat geklappt.

Hätte ich damals nicht den Entschluss gefasst, zu bloggen, wäre es wohl niemals dazu gekommen, mit Golden Paw (meiner Hundeleinen Manufaktur) eine eigene Marke ins Leben zu rufen. Nur durch meinen kleinen, süßen Hundeblog, habe ich überhaupt den Mut gefasst, so etwas Tolles umzusetzen.

Also wie du siehst, ein eigener Blog kann dir völlig neue und tolle Möglichkeiten bieten. Probiere es einfach aus, verlieren kannst du allerhöchstens ein bisschen Zeit. Umso mehr Erfahrung gewinnst du dazu.

Hier trägt die wunderbare Lexie von @retrieverstory auf Instagram ein GOLDEN PAW Halsband aus meiner Bella Kollektion.

So startest du deinen eigenen Hundeblog

Wie es heißt es so schön: Viele Wege führen nach Rom!

Genauso kannst du dir das Starten eines Hundeblogs vorstellen.

Um nicht lange um den heißen Brei zureden, zeige ich Dir jetzt direkt mal, welche Wege das sind:

WordPress

Das ist eine Art Verwaltungszentrale für deinen Blog. Es ist kostenlos und mit etwas Einarbeitung kinderleicht zu bedienen. WordPress ist außerdem unglaublich vielseitig und kann mit zahlreichen kostenlosen Plugins erweitert werden.

Alles was Du brauchst, ist einen Hoster. Also einen Speicherplatz, wo dein Blog mit WordPress gespeichert wird. Viele Hoster installieren WordPress für Dich sogar kostenlos, so dass Du gar nicht mehr allzu viel machen musst. Der größte Vorteil von WordPress ist, dass du alles selbst in der Hand hast und völlig unabhängig bist.

Ich selbst nutze ebenfalls begeistert WordPress und mein Hoster ist Raidboxes, den ich nach sehr sehr langer Suche nur empfehlen kann, da er günstig ist und alles bietet, was ich als Blogger brauche. Ein tolles Design bekommst du bei Themeforest.

Moderne Website-Baukästen

Der einfachste Weg, einen eigenen Blog zu erstellen, der auch professionell aussieht, ist der über Website-Baukästen wie etwa wix.com oder jimdo.com. Beide sind super intuitiv zu handhaben und ermöglichen das Erstellen eines eigenen Blogs innerhalb von ein paar Minuten.

Ganz anders also als WordPress, das etwas Einarbeitung benötigt. Wix.com und jimdo.com bringen von Haus aus sogar unglaublich viele fertige Designs mit, die Du für deinen Blog auswählen kannst. Es gibt aber auch noch mehr Baukästen als nur diese zwei:

Es ist egal, für welchen Baukasten du dich entscheidest, ich finde es gibt nicht viele Unterschiede. Mir persönlich hat wix.com aber am meisten Spaß bereitet und ich mag es sehr, dass das Team hinter Wix sich immer wieder neue tolle Dinge einfallen lässt, die das Bloggerleben einfacher machen. Weltweit nutzen über 70 Millionen Menschen den Baukasten.

Blog erstellen kostenlos schnell
Der Baukasten von wix.com ist super einfach zu bedienen.

Blogger Communities

Du bist bestimmt schon mal über einen Blog gestolpert, der einer Blogger Community angehört. Auf dem ersten Blick war dir das aber vielleicht nicht unbedingt bewusst. Und das ist eigentlich auch gut so. Denn Der Blog soll ja professionell aussehen.

Blogger Communities sind riesengroß und ermöglichen den Einstieg in die ganze Blogger-Welt völlig kostenlos. Die wohl bekannteste ist Blogger.com, die mittlerweile zu Google gehört.

Dort kannst du dir ganz normal einen eigenen Blog erstellen und ihn mit deinen Geschichten und Bildern füllen. Das Besondere an solch einer Blogger Community ist, dass du direkt von Anfang an einer großen Gemeinschaft angehörst.

Alles selbst programmieren

Das macht eigentlich kaum noch jemand. Aber natürlich kannst du dir die Programmiersprachen HTML und PHP aneignen und dann dir deinen eigenen Blog komplett selbst bauen.

Der Vorteil daran ist, dass du wirklich weißt, wie dein Blog aufgebaut ist. Und du hast etwas Individuelles, dass nur du hast.

Andererseits brauchst du dafür eine Menge Zeit. Diese Zeit könntest du genauso auch auch schon in die individuelle Anpassung eines fertigen Designs (z.B. von Themeforest) für WordPress stecken. Mit WordPress hast du schon etwas, dass du sehr nach deinen Wünschen anpassen kannst.

Ich will dir nicht die Romantik verderben, aber einen Blog komplett selbst zu programmieren ist Zeitverschwendung. Du weißt: wir leben alle nur einmal. Unerwähnt lassen wollte ich diese Möglichkeit trotzdem nicht.

Meine abschließenden Tipps für Dich

Den wichtigsten Tipp gebe ich dir zuerst.

Erstelle dir einen Plan!

Und zwar am besten bevor du dich für einen der Wege oben entscheidest. Natürlich musst dein Plan nicht sonst irgendwie ausführlich ausgearbeitet sein. Aber wichtig ist, dass du dir ein paar Gedanken zu deinem Blog machst und sie aufschreibst. Denn im Kopf gehen sie vielleicht verloren und außerdem füllen sie ihn nur unnötig.

Schreibe dir in folgender Reihenfolge ein paar Gedanken auf:

Welche Leidenschaften besitzt du? Wofür brennst du? Was interessiert dich so sehr, dass du nicht genug davon haben könntest? Da wir hier von einem Hundeblog reden, liegt es natürlich nahe, dass du dich vermutlich unheimlich für Hunde interessierst. Schreibe alle Gedanken hierzu auf, so findest du heraus welches Thema dein Blog haben soll.

Was möchtest du mit deinem Blog erreichen? Mögliche Ziele helfen dir dabei, den Blog zu starten. Vielleicht willst du mit deinem Blog viele Menschen erreichen, die deine Geschichten und Erfahrungen im Zusammenleben mit deinem Hund lesen?

Möchtest du den Blog gleich von Anfang an professionell angehen oder erst einmal in Ruhe die ganze Sache testen? Diese Gedanken werden deine Entscheidung beeinflussen, wenn es darum geht für welchen Weg du dich entscheidest. Einen professionellen Blog kannst du über alle Wege starten. Wenn du das Bloggen aber erst einmal testen möchtest, empfehle ich dir einen Website-Baukasten, bei dem du dir deinen Blog kostenlos erstellen kannst.

Und es gibt noch viele weitere Fragen. Denke ein bisschen darüber nach, was dir wichtig ist. Zum Beispiel könnte dir Unabhängigkeit wichtig sein. Ein Website-Baukasten wäre in diesem Fall eher nicht das richtige für dich, da du an die Plattform erst einmal gebunden wärst. Das ist einer der Gründe, warum ich mich für WordPress in Verbindung mit einem tollen Hoster wie Raidboxes entschieden habe.

Meiner zweiter Tipp ist folgender:

Entscheide dich möglichst für einen kurzen Blognamen, der gut auszusprechen ist. Und sichere dir davon direkt die Domain. Diesen Namen behältst du dann auch und entscheidest dich nicht ständig um.

Das war einer der Fehler, den ich am Anfang immer wieder gemacht habe. Ich habe viel zu viel über den Namen nachgedacht, obwohl der Blog schon Monate alt war. Es bringt nichts, ständig den Namen ändern zu wollen. Der Name bringt dir nicht mehr Leser und erst recht nicht mehr Ruhe, denn du würdest ja doch immer wieder darüber nachdenken.

Eine Änderung würde sich nur dann lohnen, wenn du am Anfang wirklich einen sehr langen Namen gewählt hast oder einen, der sich schlecht aussprechen oder merken lässt. Couchdogs zum Beispiel würde mir heute nicht noch einmal einfallen, aber er ist einfach und kurz. 🙂

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Hundeschnauze Goldie