Diese kostenlose Sammlung von MUST-HAVES und vielen TIPPS hilft dir, vorbereitet in das große Abenteuer „mein eigener Hund“ zu starten.

Es ist nicht wichtig, ob bei dir ein Welpe oder eine treue Seele aus dem Tierschutz einzieht. Jeder Goldschatz hat ein schönes Zuhause verdient, mit Menschen die ihn lieben. Daher richtet sich diese Seite an alle Hundeinteressierten.

Und so geht’s: Du kannst dich entweder durch meine ganze Sammlung durcharbeiten oder wenn du es schneller möchtest, kannst du auch die Sprungmarken nutzen um zum jeweiligen Thema zu hüpfen. 🙂

Diese Seite enthält nur Produkte, die ich selbst aktiv nutze und denen ich vertraue.

MUST-HAVES

 

SCHLAFPLATZ

Der Rückzugsort ist für jeden Hund ein zentrales Element und von großer Bedeutung. Dort kann er runterfahren, sich erholen und vor allem, sich in Sicherheit wiegen. Denn als Frauchen oder Herrchen vertraut er auf uns. Und umso höher sein Vertrauen zu uns ist, desto enger ist die Beziehung zwischen Mensch und Hund. Je größer die Beziehung ist, umso mehr Spaß macht der tägliche Spaziergang. Und Spaß wollen wir doch alle. 🙂

Ein ruhiger und gemütlicher Schlafplatz ist also super wichtig. Nicht gut ist, wenn der Hund mitten im Raum oder zwischen den Räumen liegt. Dort kann er nicht runterfahren und hat die gesamte Zeit die Menschen im Blick, die über ihn steigen müssen. Besser ist ein Fleckchen in einer Ecke im Wohnraum, wo auch wir Menschen uns am meisten aufhalten.

Welpen sollten beim Einzug erst einmal kein teures Hundebett bekommen. Ich habe wie viele andere den dummen Fehler gemacht und ihm anfangs ein sehr gutes Bettchen geschenkt. Aus Erfahrung sage ich euch, macht das bloß nicht! Ihr ärgert euch sonst sehr, wenn der kleine Wurm es über Nacht zerstört. Ab einem Alter von circa 12 Monaten, wenn er die Dinge etwas besser zu schätzen weiß, könnt ihr ein besseres Hundebett kaufen.

♥ Für die Welpenphase reicht das Hundekissen von Nobby oder die wasserfeste Hundedecke von Ueetek. Beides lässt sich prima mit ins Auto nehmen oder mit zur Oma, wo er sich gleich zu Hause fühlt.

♥ Für die Phase danach (ab 12 Monate) empfehle ich ganz klar ein Hundebett aus Kunstleder. Dieses ist pflegeleicht, robust und sieht sehr lange gut aus. Warum ich diese bevorzuge, habe ich in einem sehr ausführlichen Artikel beschrieben.

 

FUTTER

Die Ernährung deines Hundes hat direkte Auswirkungen auf seine Gesundheit und die Lebensdauer. Leider ist das Thema gerade für Ersthundbesitzer aber nicht so einfach. Und das eigene Budget spielt auch eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Arten von Hundefutter:

Alle drei Arten haben ihre Vor- und Nachteile. Ich selbst füttere kein Trockenfutter mehr, da ich festgestellt habe, dass ihm die anderen Futterarten deutlich besser bekommen.

Ich gebe meinem Hund nur noch ein gutes Nassfutter aus der Dose und regelmäßig rohes Fleisch.

Mit der Mischung aus beidem bin ich momentan sehr zufrieden. Ich hatte anfangs Bedenken, dass mich diese Fütterung viel mehr kosten würde. Aber die Kosten halten sich tatsächlich im Rahmen. Proteinreiches Futter ist hochwertiger, weshalb er insgesamt weniger frisst.

♥ Gutes Hundefutter – Checkliste

  • Proteinreich (hoher Fleischanteil / Muskelfleisch u. Innereien)
  • am besten getreidefrei (auch kein Reis o. Mais)
  • ohne künstliche Zusatzstoffe (Geschmacksverstärker / Aromen)
  • ohne Zuckerzusatz
  • Vollständige Deklaration auf der Verpackung (Angabe der Inhaltsstoffe)

♥ So füttere ich aktuell

Bei Marley haben sich Durchfallerkrankungen seit der Nahrungsumstellung deutlich verringert. Auch sein Fell hat sich spürbar gewandelt und ist nicht mehr so matt und strohig. Ich bin aber auch der festen Überzeugung, dass mein natürlicher Zeckenschutz hierzu seinen Beitrag leistet. Mehr darüber erfährst du weiter unten.

 

FUTTERNAPF & TRINKNAPF

Ich verwende mittlerweile nur noch Futternäpfe aus Keramik (aktuell den Peta crème von Nobby).

Es gibt drei Gründe dafür: Ein Futternapf aus Keramik ist schwerer als ein Futternapf aus Edelstahl oder Kunststoff, weshalb er einen sichereren Halt auf dem Boden hat. Zudem ist er hygienischer und einfacher zu säubern (per Hand oder im Geschirrspüler).

Und der dritte Grund: Er ist ein reines Naturprodukt, den es in vielen verschiedenen Motiven gibt oder welcher sich mit tollen Motiven selbst bemalen lässt.

 

LECKERLIS

Ich bin eine super große Naschkatze. Deswegen gehöre ich zu denjenigen, die ihren Hund mit Unterstützung von Leckerlis „erziehen“. Das klappt ziemlich gut, denn ich habe noch keinen Hund getroffen der nicht auch gerne nascht.

Allerdings ist es sehr wichtig für mich, auf gesunde Leckerlis zu achten. Sonst wäre ja die gute Ernährung gar nicht so gut, wenn ich auf einmal doch zuckerhaltige und mit Zusatzstoffen versetzte Leckerchen verfütterte.

Daher sind meine Leckerlis genauso proteinreich und noch viel viel leckerer als alles andere.

♥ Gesunde Leckerlis für Training / Belohnung

Leckerlis sollten lieber generell unter Aufsicht gegeben werden, da manche Hunde sehr schlingen und sich evtl. verschlucken können. Zudem solltest du Leckerlis von der täglichen Futterration abziehen, damit dein Hund nicht übergewichtig wird.

In meinem Beitrag über „gesunde Hundesnacks“ erfährst du mehr zu diesem Thema.

 

KAUKNOCHEN

Von Natur aus brauchen Hunde zum Stressabbau eine Beschäftigung für ihren Kiefer. Ein Hundeknochen ist perfekt dafür. Über ihn nehmen sie nicht nur wertvolles Calcium auf, sondern sie pflegen damit auch indirekt ihre Zähne.

Trotzdem ist Vorsicht geboten, nicht alle Knochen sind geeignet!

Am liebsten gebe ich ihm ein kleines Stück Geweih vom Rothirsch. Mit diesem hat er über mehrere Monate hinweg großen Spaß, auch wenn das Hirschgeweih etwas mehr kostet. Ein Stückchen Geweih ist zudem für kleine als auch große Hunde geeignet, sie sind in verschiedenen Größen erhältlich.

Hin und wieder bekommt er von mir aber auch einen Rinderknochen oder Kaurollen mit Hähnchenfiletfleisch umwickelt. Mit diesem hat er ein paar Stunden richtig viel Spaß.

Nicht zu empfehlen sind dagegen Geflügelknochen. Sie splittern sehr schnell und können dadurch Verletzungen verursachen.

 

LEINE, GESCHIRR / HALSBAND

Etwas, das definitiv jeder Hundebesitzer braucht. Und wahrscheinlich wirst du wie ich und viele andere, in ein paar Monaten oder Jahren eine ganze Garderobe von Hundeleinen und Halsbändern bzw. Geschirren besitzen. Ein bisschen Abwechslung tut ja schließlich immer gut.

Ein bis zwei Lieblingsleinen habe ich aber dennoch immer gehabt. Eine Lederleine von Hunter für den täglichen Spaziergang. Da kann es gerne auch mal feucht sein oder etwas dreckig werden. Und eine zweite Hundeleine für den besonderen Ausgang, zum Beispiel ins Restaurant, in die Stadt oder zu Freunden/Bekannten.

Und eigentlich braucht es eine dritte Leine. Nämlich eine 5 Meter lange Schleppleine. Mit ihr (und einem Klicker) habe ich die meisten Kommandos und Gehorsamsübungen trainiert. Wo wäre ich nur, wenn ich sie nicht gehabt hätte? Ich finde, sie darf in keinem Hundehaushalt fehlen. Am besten mal bei einer Bekannten nachfragen, viele haben sie doppelt und dreifach herumliegen. Sehr empfehlen kann ich Biothane als Material.

Nicht fehlen darf natürlich aber auch ein Halsband oder ein Geschirr. Etwas schonender für die Halswirbelsäule ist das Geschirr. Aber auch nur dann, wenn dein Hund viel an der Leine zieht und du es nicht in den Griff bekommst. Ein gut an der Leine laufender Hund kann genauso gut auch ein Halsband als Schmuck tragen. Für mich hat beides seine Berechtigung. Ein bisschen lieber habe ich Halsbänder, weil sie so vielseitig sind. Seit einem Jahr nutzen wir unser eigenes Halsband.

PS: Mit GOLDEN PAW habe ich eine Marke für Hundeleinen und Halsbänder aus natürlichen Materialien gegründet. Schau doch gleich mal vorbei, vielleicht gefallen dir meine Sachen.

 

TRAINING, FÖRDERUNG & SPIELZEUG

Ein bisschen verwöhnen wir doch alle unsere liebsten Fellgesichter. Wenn man es genau nimmt, sind Kauknochen auch schon eine Art Beschäftigung. Und dazu schmecken sie auch noch so gut.

Aber natürlich geht noch mehr, gerade mit Blick auf die Förderung sowohl zu Hause als auch draußen beim Spaziergang.

Mein absolut liebstes Hundespielzeug ist der Futterdummy. Er ist eine wahre Allzweckwaffe in der Erziehung des Hundes. Er gehört damit auf jeden Fall in jeden Hundehaushalt. Sowohl draußen als auch drinnen lassen sich damit Suchspiele durchführen. Die Arbeit mit der Nase ist immer noch die sinnvollste und anstrengendste Beschäftigung für einen Hund. Es ist also nicht nur so, dass ich jede Menge Spaß mit dem Dummy habe, sondern vor allem der Hund.

Alles zum Dummytraining mit dem Hund

Marley liebt das Training mit dem Futterdummy mittlerweile so sehr, dass er jedes Mal darauf achtet, dass ich den Dummy auch ja mitnehme. Wenn ich ...

Genauso gerne benutzen wir den klassischen „Kong„. Am liebsten mag er ihn mit Leberwurst gefüllt. Der Beschäftigungsgrad ist zwar recht gering, aber das Ausschlecken macht ihm eine große Freude.

Etwas größer ist der Fördergrad beim Futterball. Mit kleinen Leckerlis befüllt muss der Hund den Ball herum rollen, damit er an das Futter kommt.

Viel mehr braucht ein Hund an „Spielzeug“ nicht. Das ein oder andere Kuscheltier zähle ich nicht als Spielzeug, darauf knabbert er sowieso nur aus Langeweile herum. 🙂

 

HUNDEMARKE, GPS-ORTUNG & HUNDECHIP

Ich wünsche es keinem, aber leider kommt es sehr häufig vor. Ein Hund reißt aus und geht auf Wanderschaft, weil er etwas ganz Tolles riecht. Zum Beispiel eine läufige Hündin. Oder rennt einem Hasen hinterher und kommt nicht wieder.

All diese Situationen sind nicht immer zu vermeiden und deshalb braucht es unbedingt etwas, womit der Hund im Notfall schnell identifiziert werden kann. Ein Hundechip ist heutzutage in manchen Gegenden schon Pflicht. Ich unterstütze das auch und kann es nur empfehlen, den Hund schnell chippen zu lassen. Wird der Hund dann gefunden und im Tierheim oder bei einem Tierarzt abgegeben, kann über den Chip schnell der Halter ermittelt werden.

Muss mein Hund gechipt werden?

Ich finde es gut, dass Du Dich mit dieser Frage auseinandersetzt! Denn für die Chippflicht gibt es in Deutschland leider immer noch kein einheitlic...

Da aber nicht jeder Nachbar solch ein Lesegerät herumliegen hat, nutzen wir eine Hundemarke, die er stets am Halsband oder Geschirr bei sich trägt. So kann jeder mein Liebling identifizieren und ggf. bei mir abgeben oder mich anrufen. Dadurch spare ich mir eine Menge Sorgen im Ernstfall.

Wir nutzen unsere eigene Hundemarke aus Rosenholz. Ich habe es gehasst, dass eine Hundemarke klimpert und deswegen habe ich mir etwas einfallen lassen. Seit etwas mehr als 9 Monaten hängt sie nun am Hals von Marley und viele sprechen uns auf den Holzanhänger an. Wenn du auch eine möchtest, kannst du sie in meinem Shop bestellen. 🙂

Wenn ein Hund häufiger auf wegläuft, sind die Sorgen trotzdem groß. Benny, ein Freund von Marley, macht das leider häufiger. Dessen Halterin verwendet seitdem das GPS-Tracking-System TRACTIVE. Dieses trägt Benny seither bei jedem Spaziergang am Halsband. Und wenn er wegläuft, schaut seine Halterin auf ihr Smartphone und kann sehen wo er sich befindet.

 

PFLEGEMITTEL

Einem Hund ist es zwar recht egal, wie er aussieht und ob er gut riecht oder weniger gut. Aber das muss uns ja nicht egal sein. 😉

Hin und wieder muss der Hund einfach ein kleines Bad nehmen. Beispielsweise dann, wenn er sich in Kot gewälzt hat oder das frisch gedüngte Feld ausgiebig untersuchen musste. Die Stoffe müssen dann einfach aus dem Fell heraus.

Ich bin streng gegen das häufige Baden eines Hundes, da so seine Abwehrkräfte geschwächt werden und er anfälliger für Krankheiten und Allergien ist.

Wenn es dann aber doch mal sein muss, dann verwende ich entweder klares Wasser oder bei groben Verschmutzungen ein natürliches Shampoo von AniForte zur Unterstützung.

Im Winter reibe ich ihm hin und wieder mit einem schnell einziehenden Balsam die Pfoten ein, um spröder Haut vorzubeugen. Diese tritt vor allem dann schnell auf, wenn viel Salz durch den Winterdienst auf den Gehwegen und Straßen liegt.

 

ZECKENSCHUTZ

Leider muss sich jeder Hundehalter mit Zecken auseinandersetzen. Es gibt die verschiedensten Schutzmittel gegen Zecken. Angefangen bei chemischen Spot-ons bis hin zu natürlichen Ölen.

Ich bin seit diversen Erfahrungen mit Zecken streng gegen alle chemische Zeckenschutzmittel. Ich möchte meinen Hund nicht bewusst vergiften, in der Hoffnung, dass Zecken dann tot vom Hund fallen. Währenddessen leidet insgeheim aber der Hund. Nein, das möchte ich auf keinen Fall!

Ich setze seit längerem auf einen natürlichen Zeckenschutz bestehend aus:

Ich habe mir auch angewöhnt, während des Spaziergangs seinen Kopf hin und wieder auf Zecken zu untersuchen. Denn ich habe festgestellt, dass er Zecken in den allermeisten Fällen direkt über die Schnauze bzw. den Kopf aufnimmt. Sie krabbeln dann einfach fröhlich auf ihm herum, so dass ich sie runterwerfen kann. Zu Hause haben wir seitdem und zusammen mit den Ölen weniger Arbeit mit Zecken. Und ich weiß, dass mein Liebling kein Gift in sich trägt.

 

SICHERHEIT IM AUTO

Ein sehr wichtiges Thema, das oft unterschätzt wird. Bei einem Unfall wird ein nicht gesicherter Hund schnell zum Geschoss und könnte alle Insassen schwer verletzten. Aber auch der Hund kann dadurch erhebliche Verletzungen davontragen, zum Beispiel weil er aus dem Auto geschleudert wird.

Ein Sicherheitsgurt speziell für den Hund ist daher absolute Pflicht im Auto! Ich empfehle den Hunde-Sicherheitsgurt von RealDogZ.

Noch etwas sicherer ist eine Transportbox für den Kofferraum oder für die Rückbank. Es gibt mittlerweile nämlich beides. Sehr empfehlen kann ich gleich zwei Produkte. Einmal die neue Transportbox fürs Auto von Trixie, die es in unterschiedlichen Größen und mit extra starken Verstrebungen gibt. Und die etwas günstigere Transportbox von Hengmei, die aufgrund ihres trapezförmigen Aufbaus super für jeden Kombi geeignet ist.

 

SAUBERKEIT IM AUTO

Mein Hund Marley ist ein echter Dreckspatz und kommt selten sauber oder trocken nach Hause.

Da er bei uns häufig im Auto mitfährt, weil wir Ausflüge mit ihm unternehmen und ich ihn zur Arbeit mitnehme, war das Thema Sauberkeit und wie ich diese auf Dauer erreiche, von Anfang an sehr wichtig für mich.

Die Lösung war und ist für mich eine Autoschondecke. Es gibt sie für die Rückbank oder auch für den Kofferraum.

Nass und schmutzig würde ich ihn nämlich nicht auf die Rückbank lassen. Mit einer speziellen Schondecke geht das aber ohne Probleme. Für mich, die ihren Hund oft im Auto mitnimmt, ein absolutes Must-Have.

Meine Empfehlung: Ich habe viele Schondecken getestet, seit nun mehr zwei Jahren verwende ich aber nur noch die tolle Allside Comfort Autoschondecke von Kleinmetall. Sie ist gepolstert und besitzt abnehmbare Seitenteile, die ich jeden nur empfehlen kann. Denn gerade die Tür wird sonst gerne vollgesabbert oder mit den dreckigen Pfoten vollgesaut. Ich bin mit meiner Schondecke super zufrieden.

 

ANGEZOGEN WIE EIN HUNDEHALTER

Was meinen Kleiderschrank angeht, so hat sich dieser in den letzten Jahren deutlich verändert. Es kamen immer mehr wasserabweisende Sachen dazu und gefütterte Westen und Stiefel, damit ich auch ja nicht friere, wenn das Schnuffi bei Matsch und Schnee raus möchte.

Seit der Grundschule habe ich zum ersten Mal auch wieder echte Gummistiefel im Schuhregal. Mittlerweile gibt es so viele tolle Gummistiefel, irgendwie hab ich sie lieb gewonnen. Hol dir auch welche, du wirst sie vergöttern!

Fehlt nur noch eine gescheite Regenjacke. Denn ohne bist du als Hundehalter der puren Naturgewalt ausgesetzt. Wirklich wahr! Es macht nur mit Regenjacke Spaß, bei Regen und Wind rauszugehen. Also ich meine, es macht eigentlich nie Spaß bei Regen rauszugehen. Außer im Sommer. Aber wenn, dann nur mit Regenjacke. Also im Herbst und Winter. Ich liebe meine Regenjacke.

 

VERSICHERUNGEN

Mittlerweile kann man sich gegen alles versichern. Ein Hund braucht mindestens eine Versicherung. In den meisten Bundesländern ist sie sogar Pflicht. Die Rede ist von der Hundehaftpflichtversicherung.

Diese solltest du unbedingt abschließen. Sie haftet in allen Situationen, in denen dein Hund etwas zerstört oder eine Person verletzt. Die Schadensersatzansprüche, gerade wenn eine Person zu Schaden kommt (zum Beispiel ein kleines Kind wird geschupst und fällt auf den Kopf), können enorm hoch sein und ein Leben ruinieren.

Ich habe lange darüber nachgedankt, welche Versicherung mein Hund ebenfalls braucht. Wirklich denkbar und sinnvoll sind eigentlich nur zwei:

  • Hunde OP-Versicherung
  • Hunde Krankenversicherung

Wobei ich der Meinung bin, dass es vom Einzelfall abhängig ist. Ein Hund, der bereits eine Vorgeschichte hat, wird wahrscheinlich in seinem Leben oft zum Tierarzt müssen und eine Krankenversicherung durchaus rechtfertigen.

Andererseits genügt in vielen Fällen die OP-Versicherung, da vor allem Tier-OPs enorm viel Geld kosten. Um sich zumindest gegen diese Kosten abzusichern, empfehle ich jedem eine OP-Versicherung. Früh abgeschlossen kostet sie etwa 10 Euro im Monat.

Alle anderen Tierarztkosten sollten monatlich vorsorglich zur Seite gelegt werden, um im Ernstfall für die Gesundheit des Lieblings keine Abstriche machen zu müssen.

 

EIN GUTER TIERARZT

Leider gibt es auch unter ihnen schwarze Schafe. Nicht jeder möchte nur das Beste für den eigenen Hund. Dabei sollte er es!

Ich empfehle daher, sei wachsam und stelle viele Fragen. Wir haben die Verantwortung für unseren Goldschatz und er vertraut uns, dass wir die richtige Entscheidung treffen.

Wechsle lieber einmal mehr den Tierarzt als zu spät. Wenn du aber einmal einen guten Tierarzt gefunden hast, wirst du es merken. Einen kompetenten Tierarzt erkennst du an den folgenden Faktoren.

♥ Daran erkennst du einen guten Tierarzt:

  • Der Tierarzt nimmt sich viel Zeit für deinen Hund
  • Der Tierarzt ist aufmerksam und beantwortet deine Fragen ausführlich
  • Der Tierarzt ist einfühlsam und herzlich zu deinem Hund
  • Der Tierarzt klärt über Behandlungen umfassend auf
  • Der Tierarzt erklärt dir, wann und warum es besser ist einen Spezialisten aufzusuchen
  • Der Tierarzt versucht nicht, dir etwas aufzuschwatzen bzw. zu verkaufen, was medizinisch keine Notwendigkeit darstellt
  • Die Behandlungsräume sind sauber, hell und ordentlich

Es ist wichtig, dass du deinem Tierarzt vertrauen kannst. Ein Tierarzt, der all diese Punkte erfüllt, setzt gute Voraussetzungen dafür. Nicht zuletzt sollte dein Tierarzt nicht allzu weit entfernt sein, um im Ernstfall schnell handeln zu können.

Falls bei dir ein Welpe einzieht, kann es ratsam sein, mit ihm in den ersten Wochen bei deinem Tierarzt vorbeizuschauen. So lernt er von Anfang an die Umgebung kennen und natürlich den Tierarzt selbst auch. Für das weitere Hundeleben kann das sehr hilfreich sein. Mit Marley gehe ich sehr gerne zu unserem Tierarzt, denn er zieht mich regelrecht ins Behandlungszimmer. 🙂

 

LERNEN, LERNEN, LERNEN…

Das ist der beste Tipp, den ich dir geben kann. Lehne dich nicht zurück, sondern lerne was das Zeug hält. Mir hat das gerade am Anfang unheimlich geholfen, nicht durchzudrehen. Gerade wenn du zum ersten Mal einen Hund besitzt, wirst du hin und wieder an den Punkt kommen, wo du einfach nicht weiterweißt. Vorbereitet zu sein und zu wissen, wie du in dieser oder jener Situation reagieren kannst, ist gold wert.

Vieles kannst du über Blogs, Fachzeitschriften oder Youtube aufschnappen. Ein paar meiner Lieblingsbücher möchte ich dir dennoch nahelegen, die dir kompakt gebündelt viele nützliche Infos zur Hundehaltung und Erziehung liefern.

 

DIE KLEINEN DINGE EINES HUNDEHALTERS

Alle bis hierher genannten Tipps sind ultra wichtig im Leben eines glücklichen Hundes. Aber wie sieht es mit den kleinen Dingen für einen Hundehalter aus?

Also quasi den Dingen, die es nicht unbedingt braucht, aber trotzdem ziemlich nützlich sind? Hast du da was auf Lager, Steffi? Aber hallo! Na klar hab ich das.

 

KLICKER

Klicker, bitte was? Jep, so heißt ein mega nützliches Trainingsgerät für den Hund. Und ich würde ihn nie wieder hergeben, so toll ist er.

Ein Klicker erzeugt ein akustisches Signal. Einen Klick. Dieser Klick klingt immer gleich, weshalb er für den Hund so einfach zu verstehen ist. Und genau deshalb gestaltet sich auch das Training mit dem Klicker super angenehm. Er lernt mit dem Klicker viel schneller Kommandos und Tricks, allein weil er durch den Klick versteht was wir möchten. Unsere Sprache klingt durch unterschiedliche Höhenlagen dagegen je nach Situation immer etwas anders.

Sehr empfehlen kann ich dir hierzu auch die Clicker-Box. Darin befinden sich viele tolle Übungen mit dem Klicker, die nach drei Schwierigkeitsgraden gegliedert sind. Damit habe ich einen schnellen Einstieg in das Kickertraining gefunden.

 

HUNDEPFEIFE

Seit ein paar Monaten habe ich die Hundepfeife für mich entdeckt. Ich bin gerade dabei viel zu trainieren und die Erfolge stellen sich nach und nach ein. Generell möchte ich zweierlei Dinge damit erreichen. Sicherheit im Abbruch und Abruf. Da wie beim Klicker der Pfiff immer derselbe ist, nimmt der Hund das Signal deutlich zuverlässiger war als Sprache.

 

FUTTERBEUTEL

Für das Training unterwegs sehr nützlich, da er einfach am Hosenbund befestigt werden kann. Ein paar schmackhafte Leckerlis rein und los geht der Spaß. Ich nutze meinen Futterbeutel (von FunPETic) nicht jeden Tag, manchmal reicht auch einfach die Jackentasche für ein paar Leckerlis. Aber für größere Runden oder Touren nehme ich immer meinen Futterbeutel. Gerade im Training sorgt er dafür, das ich beide Hände frei habe.

 

HAUSHALTSAPOTHEKE EINES HUNDES

Ein Hund wird leider hin und wieder genauso wie wir Menschen krank. Ich hasse es, nicht vorbereitet zu sein. Meine Haushaltsapotheke umfasst deshalb ein paar Dinge, die ich schon oft gebraucht habe. Vor allem am Sonntag, wenn sonst nichts auf hat. Und zwar sind das folgende Sachen:

HILFREICHE BEITRÄGE