Viele von euch hatten sich eine Übersicht mit gesunden Hundesnacks gewünscht. Ich fand die richtig Idee super!

Das Thema Snacks ist ja kein ganz so einfaches, gerade weil sie an allen Ecken in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen und Größen erhältlich sind. Vielen fällt da die Entscheidung schwer, was denn nun das richtige für das Goldnäschen ist.

Für mich ist wichtig, dass die Snacks / Leckerlis gesund sind. Dem Hund ist es zwar ziemlich egal, ob sie gesund sind. Aber er muss ja auch nicht die Tierarztrechnungen zahlen, wenn er Allergien wegen dem ganzen Getreide und Zusatzstoffe bekommt. Und viel Gewicht soll er durch diese leckeren Belohnungsmahlzeiten ja besser auch nicht ansetzen, sonst sind wir genauso oft beim Tierarzt und haben gar nichts davon.

Jetzt müssen wir nur wissen, wie wir denn gute von schlechten Snacks unterscheiden können. Genau das erkläre ich Dir jetzt einmal etwas näher. Wenn Du sofort wissen willst, welche Hundesnacks ich empfehle, kannst Du den Bereich auch überspringen.

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Woran erkenne ich gesunde Hundesnacks?

  • Es ist ähnlich wie bei uns Menschen: je weniger Zucker in den Snacks enthalten ist, desto besser für den Hund. Achte also unbedingt darauf, dass du keine zu süßen Leckerlis verfütterst. Sehr zuckerhaltige Snacks sind die Hauptursache für Übergewicht.
  • Wenn es für dich wichtig ist, dass das Hauptfutter für deinen Hund getreidefrei ist (was nur ratsam ist), dann wäre es natürlich Quatsch und nicht konsequent, wenn du plötzlich Snacks mit einem hohen Getreideanteil fürs Training oder für zwischendurch als Belohnung verwenden würdest. Da Getreide nachweislich für viele Allergien verantwortlich ist, sollten am besten auch die Snacks/Leckerlis möglichst kein Getreide enthalten. Selbstgemachte Hundecookies (Buchempfehlung) kannst du zum Beispiel mit Vollkornmehl und Vollkornflocken backen, um sie ab und zu deinem Hund als besondere Leckerei zu geben.
  • Lieber auf einen höheren Proteingehalt achten, als auf ein lustiges Aussehen der Snacks. Deinem Hund ist es völlig egal, wie die Snacks aussehen. Für ihn ist es wichtig, wie sie riechen. Und da achtet er vor allem auf Fleisch und Gemüse. Da ist jeder Hund gleich.
  • Gesunde Snacks beinhalten weder Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Duftstoffe. Bunte und gut riechende Snacks erfreuen vielleicht unsere Menschennasen, tun das aber nur, weil sie die angesprochenen Zusatzstoffe enthalten. Genauso wie Getreide können diese Zusatzstoffe außerdem verschiedene Allergien auslösen und deinen Hund somit krank machen. Das Geld, was du bei Snacks jetzt evtl. sparst, gibst du später definitiv beim Tierarzt und für Medikamente aus.
  • Gute und gesunde Hundesnacks sollten immer etwas vom Tier enthalten. Sehr zu empfehlen sind zum Beispiel getrocknetes Fleisch vom Büffel, Rind, Pferd, Kaninchen, Huhn, Strauss und Schaf. Beschäftigungsintensive Kauknochen lassen sich so bspw. super mit Büffelhaut und Geflügel umwickeln.
  • Hundekuchen und Hundekekse sollten dagegen am besten nur aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt werden. Vor allem bei Eiern solltest du lieber auf Bio-Qualität aus Freilandhaltung achten. Spare dir lieber, die Snacks günstig an der Kasse zu kaufen und nehme dir etwas Zeit, um selbst ein paar Kekse zu backen. Oder verwende für das Training stattdessen milden Käse oder andere bekömmliche Wurst. Das ist allemal gesünder als die meisten Hundekekse aus dem Fachhandel.

So, nun weißt Du, was nicht nur leckere Hundesnacks sind sondern auch gesunde. Dein Liebling wird Luftsprünge machen, wenn Du ihm das erzählst. 😉

Nun aber zu den echten Empfehlungen.

Gesunde Hundesnacks

 

Noch ein Tipp: All meine Snack-Empfehlungen kannst Du deinem Hund zwischendurch geben. Einfach, um ihn zu belohnen, wenn er etwas richtig gemacht hat. Die Hauptmahlzeit sollte aber auch mit diesen Snacks nicht ersetzt werden! Idealerweise rechnest Du die gefütterte Menge von der Tagesration ab, so bleibt er beweglich und setzt kein überschüssiges Gewicht an.

Snacks für zu Hause

Zu Hause würden wir unseren Liebling natürlich am liebsten mit Snacks regelrecht vollstopfen. Schließlich freut er sich immer so schön, wenn er etwas bekommt. Aber wie gesagt, es ist ein Geben und Nehmen. Bleib also konsequent und lasse ihn Aufgaben erledigen, sonst wird er sich schnell einen unwiderstehlichen Bettelblick angewöhnen. 😉

Snacks für das Training mit dem Hund

Beim Training eignen sich vor allem Kleinigkeiten sehr gut, die der Hund schnell verarbeiten kann und ihm gleichzeitig Power gibt. Kekse, die im Magen zum Teil noch aufquellen, eignen sich bei körperlicher Aktivität des Hundes allerdings weniger. Er wird dadurch eher träge und müde. Wer seinen Hund „online“ schalten möchte, also so dass er voll da ist und jede Menge Power hat, greift lieber zu Pasten aus der Tube oder zur Hundewurst. Beides lässt sich super in einer Hand schnell aus der Tasche holen, um den Hund zu belohnen. Und es gibt keine Sauerei. Perfekt also fürs Training im Freien.

Das soll erstmal nur eine kleine Liste hier sein. Ich werde das später bestimmt nochmal erweitern, gerade auch weil ich immer wieder neue tolle Hundesnacks entdecke. Bis dahin aber denke ich, bist du mit den hier aufgeführten Snacks und Leckerlis bestens aufgestellt – egal ob im Training oder zu Hause. Deine Fellnase wird sich auf jeden Fall freuen, wenn du ihr davon etwas zur Belohnung gibst. 🙂

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Snacks können sogar zur echten Gefahr werden. Zum Beispiel sind Schweineohren und Rinderohren eher nicht zu empfehlen. Und es gibt noch viele weitere scheinbar harmlose Nahrungsmittel, die für den Hund richtig gefährlich werden können.