In meinem letzen Beitrag über die wichtigste Tipps zu Hundebetten habe ich bereits ein paar wichtige Fakten bezüglich der Anschaffung zusammengefasst. In diesem Artikel möchte ich aber konkret auf Hundebetten aus Kunstleder eingehen. Ich persönlich bin nämlich ein großer Fan von Kunstleder-Hundebetten, da diese meiner Meinung nach am unkompliziertesten zu reinigen sind und außerdem keine Feuchtigkeit aufsaugen. Was mir besonders wichtig ist, weil Marley regelmäßig mit nassem Fell nach Hause kommt. Und ich so nicht ständig das Hundebett abziehen und in die Waschmaschine stecken muss. Bei Kunstleder reicht es einfach, wenn ich mit dem Lappen mal rangehe.

Als Marley noch ein Welpe war, hatten wir anfänglich einen Weidekorb für über 100 Euro + schöner Einlage bzw. einem schönen Kissen für 30 Euro geholt. Was absolut keine gute Idee war. Erstes ist ein Weidekorb-Hundebett nicht unbedingt günstig. Und zweites, Welpen lieben Weidenzweige! Sie knabbern das schöne Hundebett aus Weidenzweige also mit großer Wahrscheinlichkeit an, wenn ich nicht die ganze Zeit ein Auge auf sie habe und sie ermahne. Das geht im Welpenalter aber natürlich nicht immer und deshalb ist ein Kunstleder-Hundebett auf jeden Fall eher zu empfehlen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, besorgt sich für die Anfangsphase erst einmal kein teures Hundebett und spart sich das Geld für ein Upgrade, sobald der Welpe etwas reifer ist.

Wenn du erfahren willst, welche Hundebetten ich speziell für Welpen empfehle, dann schaue in meinem Artikel über Hundebetten für Welpen vorbei. Dort gebe ich dir auch ein paar Tipps, wie du deinen Welpen dazu bringst, dass er sein Bett mehr als alles andere liebt (fast so wie dich) und somit behutsam damit umgeht. Hier soll es jetzt aber erst einmal um Hundebetten für ausgewachsene Hunde und Junghunde gehen. Solch ein Bett will man im Idealfall nicht ständig neu kaufen, also muss es viel aushalten können und leicht zu reinigen sein.

Woran erkenne ich ein gutes Hundebett?

  • Es ist ganz wichtig, dass die Nähte eines Hundebetts sauber verarbeitet wurden. Jede Unsauberkeit kann sonst früher oder später ein Türöffner sein und die Nähte platzen auf. Nach dem Kauf daher unbedingt auf Produktionsfehler überprüfen. Sollten welche festgestellt werden, ist ein Umtausch in der Regel kein Problem.
  • Ein gutes Hundebett ist wasserabweisend oder saugt wenn überhaupt nur sehr, sehr wenig Feuchtigkeit auf. Hier hat Kunstleder einen großen Vorteil.
  • Auch sollte die Reinigung nicht zur Qual avancieren. Schmutzige Pfoten gehören bei jedem Hund dazu, daher sollte ein Hundebett möglichst aus einem Material bestehen, worauf Schmutz nicht eintrocknet, sondern einfach weggewischt werden kann.
  • Ein durchdachtes Hundebett hat eine ausreichend hohe Kantenhöhe. Hunde lieben es, ihren Oberkörper in diese Lehne hineinzudrücken oder ihren Kopf darauf abzulegen.
  • Gute Hundebetten sollten den Wechsel der Füllmenge bzw. das Abziehen des Bezugs erlauben. Zum Beispiel über einen Reißverschluss. Allerdings sollte der Reißverschluss robust sein.
  • Damit der Hund lange Spaß mit seinem Bett hat, sollte es nicht zu klein sein. Lieber eine Nummer größer kaufen, als zu klein. So kann sich der Hund strecken, wälzen und so richtig wohlfühlen.

Wie lange behält ein Hund sein Bett?

Das liegt nicht nur an ihm, wie lange er sein Bett behält. Vor allem hängt es von der Qualität des Hundebetts ab, wie lange es der liebste Platz für den geliebten Hund ist. Die größten Mängel, die früher oder später bei jedem Hundebett auftreten, sind schwache Nähte. Bei qualitativ hochwertigen Hundebetten treten solche Probleme normalerweise erst nach einigen Jahren auf. Je nachdem wie intensiv das Bett genutzt wird und wie wild der Hund zugange ist, können die Nähte aber auch deutlich früher nachgeben.

Genauso problematisch kann auch der Gestank werden. Betroffen sind davon aber eher Hundebetten mit einem Stoffbezug. Diese sind zwar günstig, müffeln aber schon nach einigen Monaten. Problem hierbei ist, dass sie viel zu viel Feuchtigkeit aufsaugen und sich die Füllmenge somit genauso vollsaugt. Waschen lässt sich aber nur der Bezug.

Letztlich ist es eben ein Gebrauchsgegenstand, der möglichst hochwertig sein sollte und gut behandelt werden sollte. Dann steht dem Spaß nichts im Wege, den der Hund auch nach Jahren noch mit seinem Bett haben wird. Am besten ist es, wenn er sein Hundebett so sehr liebt, dass er quasi selbst mithilft, es zu reinigen. 😉

Meine Empfehlungen – Hundebetten aus Kunstleder

Ich versuche meine Empfehlungsliste regelmäßig zu aktualisieren, da ich immer wieder mal neue sehr gute Hundebetten aus Kunstleder entdecke. Das heißt aber natürlich nicht, dass die hier aufgeführten Betten auch tatsächlich die absolut besten sind. Es sind lediglich meine Lieblinge, die ich für sehr gut befinde und auch meinen Freunden jederzeit empfehle.

Die Kurzfassung findest du hier:

Und wenn du wissen willst, warum ich diese Hundebetten empfehle, dann lese bitte hier weiter.

Pflegeleichtes Hundebett von der Hundebetten Manufaktur

Die Hundebetten Manufaktur habe ich schon seit längerer Zeit im Auge, da sie eigentlich durch die Bank weg nur absolute Top-Produkte zum fairen Preis verkaufen. Derzeit haben sie über 20 verschiedene Hundebetten, Hundesofas und Hundekissen von klein bis groß im Sortiment. Eines gefällt mir dabei besonders gut, nämlich das schwarz-braune Klassik-Hundebett in der Größe 120 mal 100 cm. Ich liebe es, meinem Marley dabei zuzusehen, wenn er sich in seinem großen Bett so richtig streckt und auf den Rücken dreht. Das heißt für mich dann einfach nur, dass er sich unglaublich wohl fühlt und ich die richtige Entscheidung getroffen habe, indem ich das Bett eine Nummer größer gekauft habe.

Für einen ausgewachsenen, stolzen Golden Retriever Rüden wie Marley würde zwar auch ein deutlich kleineres Hundebett in der Größe 100 mal 80 cm völlig ausreichen. Aber ich finde, der Hund sollte ruhig mehr Platz zur Verfügung haben, als sein eigener Körper tatsächlich benötigt. So kann er sich umlegen und herumdrehen wie er möchte.

Bei dem Klassik-Hundebett von der Hundebetten Manufaktur gibt es da zumindest keine allzu großen Entscheidungsschwierigkeiten. Die Preise für die nächst größere Version sind meiner Meinung nach in Ordnung und nicht übertrieben. Die schwarz-braune XXL-Version in 120 mal 100 cm kostet aktuell nur 19 Euro mehr als die Version in 105 mal 80 cm. Ich finde, damit macht man nichts falsch.

Das gefällt mir besonders gut:

  • Vor allem bei Oskar, das ist ein Neufundländer einer Bekannten von mir, konnte ich es gut beobachten. Sie hat vor zwei Jahren die angesprochene große XXL Version für ihren über 65 Kilogramm schweren Oskar gekauft. In ihrer Lage ist es echt nicht einfach, ein stabiles Hundebett zu finden. Wichtig ist besonders die Formstabilität, da gerade große Hunde sehr gerne mit ihrem Oberkörper wie so ein cooler Draufgänger sich gegen die Lehne stemmen. Und damit das für den schweren Hund (ab 25 kg) auch wirklich Spaß macht, muss die Lehne stabil sein und darf nicht so schnell nachgeben. Wichtig ist also, dass bei der Füllmasse nicht gespart wurde. Und genau in diesem Zusammenhang weiß ich, seitdem ich Oskar in diesem Bett liegen habe sehen, dass die Hundebett Manufaktur hier gute Arbeit geleistet hat. Die Formstabilität ist tatsächlich die beste, die ich je in dieser Preisklasse gesehen habe.
  • Ich sag nur Kunstleder! Und zwar zu 100 Prozent. Für mich gibt es derzeit keine Alternative zu diesem Material für ein Hundebett. Das gesamte Bett ist super simpel zu reinigen und kann einfach feucht abgewischt werden. Krümmel oder andere Kleinigkeiten lassen sich zudem mit dem Staubsauger entfernen. Kein ständiges Abziehen des Bezugs, keine zusätzlichen Waschkosten und kein gestresster Hund, weil er sein Bett für ein paar Stunden nicht nutzen darf (weil es in der Waschmaschine ist). Toll!
  • Sehr gute Verarbeitung der an sich schon wenigen Nähte. An der Unterseite befindet sich zudem ein Reißverschluss, um das Liegekissen herauszunehmen. Diesen braucht man aber erst, sobald das Liegekissen getauscht werden muss oder wenn man noch etwas Füllmenge hinzugeben möchte. Das dürfte hier erst nach ein paar Jahren der Fall sein. Oskar liegt heute immer noch auf dem Kissen, das beim Kauf dabei war. Auch toll finde ich den kleinen Kunstleder-Sticker auf der Frontseite mit dem Logo der Hundebetten Manufaktur. Andere Betten haben hier nur ein eingesticktes Logo, was gerne auch mal abgeknabbert wird.
  • Ja und sonst gefällt mir das Aussehen im Allgemeinen. Es ist extrem schlicht und kommt ohne Schnickschnack aus. Das Klassik-Hundebett gibt es zwar in verschiedenen Farbkombinationen. Aber meist passend zur Einrichtung entweder in schwarz-braun, braun-beige, braun, schwarz oder creme. Mir persönlich gefällt vor allem das schwarz-braune, da es so in meinem Wohnzimmer hervorragend zum Rest passt.
  • Der Preis: mit derzeit 55,99 Euro für die XL-Version kann sich dieser im Vergleich zur Konkurrenz wirklich sehen lassen. Auch die noch größere XXL-Version ist nur 19 Euro teurer und kostet derzeit 74,99 Euro.

Das gefällt mir nicht so:

  • Als Hersteller eines Hundebettes hat man es bestimmt nicht einfach. Irgendwie muss man versuchen es hinzubekommen, dass jeder Hundebesitzer zufrieden ist. Da sich viele Hunderassen in Gewicht und Größe aber gewaltig unterscheiden, ist das gar nicht so einfach. Der eine wiegt mehr, der andere weniger. Die einen sind kleiner, die anderen größer. Und deshalb ist wohl ein Mittelweg der beste. Dennoch wäre es vielleicht nicht doch sinnvoll, wenn die Hundebett Manufaktur zur Sicherheit noch etwas Füllmenge als Reserve dazu packt. Das hätte immerhin zur Folge, dass jeder Hundehalter selbst entscheiden kann, wie viel Füllmenge im Liegekissen optimal ist. Also ähnlich wie bei einem Kopfkissen, das wir uns kaufen. Dort kann ich die Füllmenge auch selber regulieren. Es wäre also ein echter Traum, wenn das noch möglich wäre. An sich jetzt aber auch kein großes Problem, nur muss ich eben selber die Füllmenge irgendwo hernehmen, sollte der Hund sehr schwer sein und mehr benötigen.
  • Eine moderne Website wäre toll. Der aktuelle Internetauftritt der Hundebetten Manufaktur sieht leider etwas eingerostet aus. Mehr Bilder und Informationen wären daher klasse!
  • Es wäre toll, wenn die versandkostenfreie Lieferung schon für einen geringeren Bestellwert möglich wäre. Aktuell liegt die Grenze bei mindestens 250 Euro.

Mein Rat an Dich: Das Klassik-Hundebett, egal in welcher Größe, ist vor allem dann eine gute Wahl, wenn du weißt, dass dein Hund hohe, stabile Lehnen mag. Auch als Erstbett kann ich es sehr empfehlen, da es nicht allzu teuer ist und dennoch viel aushält. Wenn du hingegen bereit bist, ein paar Euro mehr auszugeben um deinem (am besten ausgewachsenen) Schatzi noch mehr zu bieten, dann lese bitte weiter. Denn mein persönlicher Favorit für alle Angelegenheiten ist das Goofy Hundebett mit orthopädischer Matratze aus Visco.

Mein persönlicher Favorit – Hundebett mit orthopädischer Matratze

Das GOOFY Hundebett ist aktuell absolut mein Lieblingsbett. Wir, bzw. Marley, nutzen es seit circa einem Jahr und wir empfehlen es auch heute noch regelmäßig unseren Freunden und neuen Bekanntschaften weiter, weil wir einfach so zufrieden damit sind. Die große Besonderheit ist meiner Meinung nach, dass das Goofey alles ermöglicht, was für mich wichtig ist. Richtig toll finde ich zum Beispiel die herausnehmbare Visco-Matratze. Den Bezug kann ich nämlich einfach dran lassen und die ganze Matratze einfach mitnehmen, wenn wir mal wegfahren. Das Goofy ist also nicht nur ein Bett, sondern auch ein Liegekissen bzw. eine Hundematratze. Was richtig super ist, gerade weil die Visco-Matratze die Gelenke von Marley schont. Und so musste ich mir keine extra teure Hundematraze für meine Eltern kaufen, bei denen wir regelmäßig zu Besuch sind. Oder wenn es mit Marley mal für ein paar Tage in den Urlaub geht.

Genau das ist für mich auch jetzt noch der ausschlaggebende Punkt, warum das Goofy für mich das perfekte Hundebett darstellt. Genauso wichtig ist für mich aber auch, wie ich ja bereits erzählt hatte, eine sehr, sehr einfache Reinigung. Am besten so, dass ich den Bezug einfach feucht abwischen kann. Ich empfand es immer als unglaublich verschwenderisch und nervig, als ich noch jede Woche das Hundebett abziehen müsste, um es in die Waschmaschine zu stecken. Das Material sollte also auf jeden Fall wasserabweisend sein, dann kann es super einfach mit dem Lappen und einem Staubsauger gesäubert werden. Besser geht es nicht.

Beim Goofy gibt es hier gleich mehrere Möglichkeiten. Denn die Standard-Version hat einen Bezug aus reißfesten und wasserabweisenden Polyester. Und es gibt eine Version aus Kunstleder, die kostet aber knapp 30 Euro mehr. Da beide Materialien die Reinigung sehr einfach gestalten, ist es eigentlich egal für welches Material man sich entscheidet. Polyester kennen wir ja zum Beispiel auch von unseren Regenjacken. Ich würde also sagen, es ist eine Frage des Geschmacks. Ich persönlich finde, dass Kunstleder dann doch noch etwas bequemer zu reinigen ist, da wirklich gar nichts an Schmutz hängen bleibt. Keine Unterschiede gibt es dagegen in Sachen Hundehaare, die sind bei Polyester genauso super einfach zu entfernen, wie bei Kunstleder.

Das gefällt mir besonders gut:

  • Die ganz große Besonderheit hatte ich ja bereits beschrieben. Ich finde es extrem nützlich, dass ich beim Goofy die Visco-Matratze samt Bezug herausnehmen kann. So muss ich nicht das ganze Bett mitschleppen, wenn ich bei Besuch bei Bekannten bin, stattdessen nehme ich einfach die orthopädische Hundematratze mit. Gerade bei mittelgroßen und großen Hunden ist es natürlich umso sinnvoller, wenn die Gelenke geschont werden.
  • Das Goofy gibt es wahlweise mit zwei verschiedenen Material-Bezügen. Die Standard-Version besteht aus wasserabweisenden Polyester und ist super einfach abzuwischen. Für ein paar Euro mehr kann man aber auch eine Kunstleder-Version kaufen. Diese sieht optisch einen Tick ansprechender aus. Rein vom Nutzen her sehe ich aber keinen besonders großen Vor- oder Nachteil.
  • Die orthopädische Visco-Matratze ist ihr Geld wert! Viscoschaum im Hundebett, besser geht es fast nicht. Der Preisunterschied zu herkömmlichen Füllmengen ist gar nicht so groß, daher finde ich, tut man hiermit dem eigenen Hund nur einen Gefallen. Erst recht, wenn es ein großer Hund ist.
  • Ein durchdachtes Design. Der Einstieg ist für den (vor allem sehr alten) Hund äußerst einfach, da auf eine niedrige Bauweise geachtet wurde. Die Seitenlehnen sind zudem formstabil und ermöglichen dem Hund volle Entfaltung.
  • Die Polyester-Version ist besonders kratzfest und eignet sich daher auch für noch relativ junge Hunde. Hundehaare haben dagegen bei beiden Materialien absolut keine Chance.
  • Top Verarbeitung aller Nähte. Auch der Reißverschluss lässt mich nicht meckern und funktioniert bei mir auch nach einem Jahr noch prima.
  • Auch hier sage ich: lieber eine Nummer größer kaufen! Dein Hund wird es dir danken und sich richtig wohl fühlen.
  • Finde es richtig stark, dass es dieses Hundebett in sehr vielen verschiedenen Farben gibt.

Das gefällt mir nicht so:

  • Ich überlege schon seit über einem Jahr, was ich bei diesem Hundebett bemängeln könnte. Ich tue mich aber extrem schwer damit und deswegen bleibt mir fast nur eines zu erwähnen: der Preisunterschied zur Kunstleder-Version ist mit mindestens 30 Euro dann vielleicht doch ein bisschen hoch. Ansonsten fällt mir aber wirklich nichts ein, was mich irgendwie nervte oder störte.

Noch beeindruckender in der Maddox-Version

Wer etwas mehr Geld ausgeben kann, sollte sich unbedingt das Maddox Hundebett anschauen. Es besitzt dieselben Vorteile wie die Goofy-Version, nur mit dem Unterschied, dass alles noch etwas hochwertiger ist und noch mehr Polsterung zum Einsatz kommt. So sind beim Maddox die Seitenlehnen etwas höher als beim Goofy und das Aussehen insgesamt wirkt nochmal eine ganze Stufe luxuriöser. Nicht zuletzt aber aufgrund des Kunstleders, das beim Maddox unglaublich gut aussieht.

Das sind also meine beiden derzeitigen Hundebett-Lieblinge. Es gibt natürlich noch viel, viel mehr coole Hundebetten. Aber darum geht es hier ja nicht. Ich denke, wenn ich meine Favoritenliste immer wieder mal aktualisiere und aktuell halte, macht das für dich mehr Sinn. 🙂

Hundematratze – ein Allzweck-Schlafplatz aus Kunstleder für das Auto, auf Reisen & zu Hause

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ganz oft eine Hundematratze sinnvoller sein kann, als ein echtes Hundebett. Zum Beispiel dann, wenn der Hund am liebsten direkt neben der Couch, dem Bett oder zwischen Möbeln liegen möchte. In solch einem Fall, wenn der Platz begrenzt ist, wäre ein Hundebett mit hohen Lehnen manchmal unpassend, weil es dem Hund den Einstieg enorm erschwert. Für ein Hundebett braucht es immer ein bisschen mehr Platz, weil es quasi nur einen „Eingang“ gibt. Und auch auf Reisen oder beim Besuch von Verwandten oder Freunden, ist eine Hundematratze bzw. ein Hundekissen weitaus praktischer. Einfach, weil es viel angenehmer zu transportieren ist.

Super flexible Kunstleder-Hundematratze fürs Auto

Anfangen möchte ich mit einem kleinen Tipp für das Auto und kleinere Ausflüge. Denn egal ob zu Hause ein Hundebett oder eine orthopädische Hundematratze zum Einsatz kommt, unterwegs eignen sich beide Schlafplätze eher nicht. Wer seinen Hund im Kofferraum transportiert, kann es ihm aber dennoch auch dort ein bisschen gemütlich machen. Und auch hier kommt dieses Mal wieder die Hundebetten Manufaktur ins Spiel. Wie ich am Anfang schon gesagt hatte, bin ich von diesem Hersteller schon seit längerem begeistert, weil er fast durch die Bank weg nur Top-Produkte verkauft. Für diesen Einsatzzweck, also im Auto, bevorzuge ich aktuell die total simple Hundematratze von der Hundebetten Manufaktur.

Da es für mich persönlich kein besseres Material als Kunstleder für eine Hundematratze geben kann, achte ich natürlich darauf besonders. Auch diese Matratze ist zu 100 Prozent aus Kunstleder. Beide Seiten sind damit überzogen. Was auch gut ist, sonst wäre die eine Seite schwerer zu reinigen als die andere. Und es würden Haare am Boden hängen bleiben und die Matratze wegrutschen, wenn der Hund aufstehen würde. Das ist natürlich nicht Sinn der Sache. Also sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der komplette Bezug aus Kunstleder besteht. Sonst hat man nicht wirklich lange Spaß damit und sucht sich recht schnell wieder etwas anderes. Von der Mehrkosten mal ganz abgesehen.

Fürs Auto braucht es eigentlich nur etwas kuschelig weiches als Unterlage. Eine Decke reicht da auch schon oft. Ich handhabe es seit einiger Zeit aber so, dass ich im Auto generell diese Matratze liegen habe. Marley kann darauf super entspannt die Fahrt überbrücken und sobald wir angekommen sind, nehme ich es mit raus und platziere es an einem schönen Platz im Wohnzimmer bei meinen Freunden, Eltern oder im Restaurant. Das klappt mit dieser 5 cm hohen Hundematratze ziemlich gut, da ich sie auch zusammenlegen kann und so leichter tragen kann. Hier empfehle ich aber eher zu einer nicht zu großen Matratze zu greifen. Weil unterwegs im Auto oder im Restaurant liegt der Hund ja nicht allzu lange und da reicht es, wenn die Matratze groß genug ist, damit er mit seinem Körper genau richtig Platz findet. Also am besten von Kopf bis Popo messen und dann die Größe wählen. 🙂

Für zu Hause im dauerhaften Einsatz als Schlafplatz würde ich diese nur 5 cm dicke Hundematratze aber nicht unbedingt empfehlen. Für zu Hause finde ich, sollte es ein oder lieber zwei Stufen nach oben gehen und wirklich auf Qualität geachtet werden. Empfehlen kann ich das nachfolgende Beispiel.

Gelenkschonende Hundematratze aus Kunstleder

Vor allem große, schwere Hunde haben mit Gelenkproblemen zu kämpfen. Es ist daher nur ratsam, so früh wie möglich darauf zu achten, dass zumindest der Schlafplatz für eine gute Entlastung beiträgt. All die mit Stoffbezug überzogenen Hundebetten und Hundekissen kann man als Halter eines großen Hundes getrost in die Tonne klatschen. Damit tut man seinem Hund definitiv einen Gefallen, besonders mit Blick auf die Zukunft und mit Blick auf den eigenen Geldbeutel. Gelenkprobleme beim Hund sind nämlich oft mit extremen Kosten verbunden. Angefangen beim Tierarzt über Therapien bis hin zu Medikamenten und Operationen. Und ein sehr gutes Hundebett bzw. eine sehr gute Hundematratze kostet im Vergleich zu diesen Kosten, die auf einen zukommen könnten, absolut kein Vermögen.

Ich finde, das Hundebett / die Matratze ist eines der wichtigsten Dinge in einem Hundehaushalt. Wenn du deinen Hund dazu bringst, seinen Schlafplatz zu vergöttern, dann wird er auch sehr lange Freude an diesem haben und keinen Gedanken daran verschwenden, ihn in irgendeiner Weise zu zerstören. Für dich und deinen Hund kann das nur von Vorteil sein. Und es ermöglicht dir, einen wirklich guten Schlafplatz für deinen Schatz zu kaufen.

Für kleine Hunde ist eine orthopädische Hundematratze zwar nicht so wichtig, wie für mittelgroße und große Hunde. Aber auch sie können von der Visco-Matratze profitieren. Denn ihr eigenes Gewicht sorgt dafür, dass sie optimal in der Visco-Matratze einsinken. Haltungsstörungen wird so auch beim kleinen Hund ein bisschen vorgebeugt. Ab einem Gewicht von 25 Kilogramm wird es hingegen schon kritisch und eine gute Matratze beugt etwaigen Gelenkschäden zu großen Teilen vor. Wobei dir Hund sich natürlich aber trotzdem ausreichend viel bewegen sollte, je nachdem wie alt er ist und um welche Hunderasse es sich handelt.

Die Oscar VIP Hundematratze gefällt mir aktuell besonders gut. Der Preis mit derzeit knapp 120 Euro ist zwar nicht der kleinste. Aber dafür ist es auch ein komplettes Kunstleder Schlafplätzchen mit orthopädischer Viscoschaum-Matratze. Beides zusammen ist für mich die perfekte Kombination und ganz klar eine Investition in die Zukunft des Hundes. Es gibt natürlich auch wesentlich teurere Designer-Hundematratzen, aber generell die Funktion bleibt zum Großteil gleich. Von daher finde ich 120 Euro vollkommen ok für das geleistete. Es ist auf jeden Fall eine Anschaffung für die nächsten Jahre und diese sollte gut gewählt sein. 🙂

Wenn du jetzt bis zum Ende gelesen hast, dann Respekt! 🙂 Ich habe es wieder einmal super ausführlich gemacht. Aber ich hoffe, dass ich dir hiermit ein bisschen helfen konnte. Wie gesagt ist das hier ein Sammelplatz meiner Gedanken, die sich immer wieder mal ändern. Deshalb aktualisiere ich diesen Artikel hin und wieder und füge neu entdeckte Mängel oder Vorteile hinzu oder ersetze Hundebetten, wenn ich ein besseres finden sollte. Falls du Fragen oder Vorschläge hast, kannst du mir wie immer schreiben.

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