Sommerzeit ist Ferienzeit! Überall haben die schulfreien Wochen begonnen.

Liegen auch vor Dir die schönsten Wochen des Jahres? Oder planst du einen schönen Winterurlaub mit deinem Hund und möchtest dich schon einmal informieren?

Während manche ihre Vierbeiner während des Urlaubs in Tierpensionen oder zur Pflege zu einer befreundeten Familie abgeben, gibt es für andere nur eine Option: Der Hund kommt einfach mit! Es gibt zahlreiche Urlaubsdomizile, die unsere Vierbeiner sehr gerne empfangen, denn sie sind nun einmal Teil der Familie.

Ob in das Ferienhaus nach Dänemark oder per Fähre auf die Urlaubsinsel – heute erkläre ich, worauf du beim Urlaub mit Hund achten und was du lieber nicht vergessen solltest.

Der Pass für die Einreise des Vierbeiners

Wir Menschen müssen uns mit Reisepass oder Personalausweis identifizieren. Aber auch ein Hund muss sich „ausweisen“ können.

In vielen Ländern brauchen Vierbeiner einen Hundechip, Heimtierausweis und eine Hundemarke!

Eine Ohrtätowierung ist in manchen Ländern nicht mehr ausreichend. Auf der Hundemarke sollten zudem dein Name und Kontaktdaten stehen, damit du auch im Urlaub erreichbar bist – falls dein Hund dort entlaufen sollte. In ungewohnter Umgebung verlieren Hunde schnell die Orientierung.

Zudem braucht dein Hund die notwendigen Impfungen, die in den Bestimmungen des Landes festgelegt sind. Zahlreiche Länder fordern eine gültige Tollwutimpfung, der erste Impfschritt muss mindestens 21 Tage vor der Einreise bereits vorgenommen sein.

Eine Übersicht der Einreisebestimmungen für die verschiedenen Länder findest du auf reisen-mit-hund.org.

Versicherungsschutz nicht nur für Herrchen und Frauchen

Für menschliche Urlauber braucht es in manchen Ländern eine gesonderte Auslandskrankenversicherung. In vielen Ländern übernimmt jedoch auch die Krankenkasse den Auslandsschutz.

Ähnlich ist das mit dem eigenen Hund. Einen ausreichenden Versicherungsschutz gibt es nicht umsonst – daheim und im Urlaub. Er kann jedoch sehr wichtig sein, besonders im Ausland. Denn schnell reagieren Hunde in ungewohnter Umgebung unvorhersehbar, ein Sachschaden entsteht oder dein Vierbeiner verletzt sich.

Die Hundehaftpflicht ist in vielen deutschen Bundesländern sowieso vorgegeben. Solltest du keine haben, solltest du sie unbedingt abschließen – nicht nur für den Urlaub. Im Urlaub deckt sie beispielsweise Schäden im Ferienhaus ab, wenn dein Vierbeiner sich nicht ganz vorbildlich benehmen konnte.

Eine Krankenversicherung kann dagegen sowohl zu Hause als auch im Urlaub die gesundheitlichen Risiken auffangen. Infektionskrankheiten, verdorbene Nahrung, verdrecktes Trinkwasser, Zeckenbisse sind nur einige von ihnen.

Jedoch ist der Eigenanteil bei einer Krankenversicherung für den Besitzer oft sehr teuer.

Günstiger sind OP-Versicherungen für den Hund, die sich gegenüber der Krankenvollversicherung auf die Kostenübernahme für notwendige Eingriffe beschränken.

Das kann sehr hilfreich sein, wenn dein Hund sich beim Spielen am Strand oder im Gebirge verletzt hat. Denn bei einer OP können schnell Tausende von Euro auf den Besitzer zukommen. Je früher solch eine OP-Versicherung abgeschlossen wird, desto besser weil günstiger – denn auch das Eintrittsalter des Hundes wird bei den Leistungen beachtet.

Bei der Auswahl des richtigen Tarifs solltest du die Leistungsumfänge der verschiedenen Angebote genau analysieren. Mach beispielsweise bei R+V den Vergleich verschiedener OP-Versicherungen.

Das gehört ins Gepäck für den Urlaub mit Hund

Kommt der Hund mit in den Urlaub, musst du auch beim Packen an deinen Vierbeiner denken.

Wie wir wissen, brauch es sehr wenig um Hunde glücklich zu machen!

Aber eine fremde Umgebung, ein anderes Klima und auch die lange Reise dahin können deinen Vierbeiner ziemlich anstrengen. Das Lieblingskuscheltier, das eigene Körbchen, der beliebte Spielball oder die Kuscheldecke reicht schon aus, um ein wenig Gewohnheit mit in den Urlaub zu nehmen.

Ist der Magen deines Hundes empfindlich? Dann denk daran, auch das eigene Futter mitzunehmen und ausreichend Leckerli einzustecken. Fressnapf, Trinknapf, Leine, Transportkorb, Maulkorb und Hundepfeife sind nur einige weitere Utensilien, die mit ins Gepäck gehören.

Und auch eine Notfallapotheke gehört in jede Hunde-Reisetasche. Ganz wichtig sind dabei Kohletabletten, eine Wundsalbe und ein Brechmittel um schnell bei möglichen Vergiftungen reagieren zu kommen.

Wenn du jetzt dennoch weitere Hilfe brauchst, findest du hier noch eine ausführliche Checkliste, was im Reisegepäck nicht fehlen darf – einschließlich der Pflegeprodukte für Mensch und Tier sowie potenzielle Kleidung für die Spaziergänge mit deinem Vierbeiner.

Was nimmst Du alles mit in den Urlaub mit Deinem Hund? Und noch wichtiger, wo geht’s hin? Ich bin super neugierig und vielleicht fahre ich selber dort mal hin. Schreib es in die Kommentare! 

In diesem Sinne: Ich wünsche Dir und Deinen Goldschatz einen wundervollen Hundeurlaub!

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