Viele Hunde lieben es zu fressen, Marley gehört definitiv dazu. Aber nicht alle Lebensmittel sind für unseren Hund genießbar. Viele sehen den Hund als Resteverwerter und geben oft übrig gebliebene Essensreste in Hundis Futternapf bevor es sinnlos im Müll landet. Das ist ja schön und gut aber für den Hund kann das arge Folgen haben. Marley bekommt auch ab und an Reste von meinem Essen in den Napf aber genau aus diesem Grund achte ich besonders darauf, was er fressen darf und was nicht.

Natürlich kommt es dabei immer auf die Menge der verzehrten Lebensmittel an. Der Hund wird nicht gleich von einem Stückchen Schokolade sterben. Ich weis noch genau, als Marley sich meinen Schokoladenweihnachtsmann unterm Weihnachtsbaum hervorholte, den Kopf abriss und auffraß. Wenn ich es nicht gleich mitbekommen hätte, hätte er vermutlich den ganzen Weihnachtsmann verschlungen. Das war mir definitiv eine Lehre und seit dem lasse ich nichts mehr auf dem Boden liegen.

Tödliche Lebensmittel

Alkohol

Alkohol ist ganz klar nichts für den Hund. Es reichen schon geringe Mengen und der Hund kann Atemnot, Erbrechen, Krampfanfälle oder gar Koordinationsstörungen erleiden. Eigentlich ist es vollkommen logisch warum du Alkohol immer außer Reichweite des Hundes aufbewahren solltest.

Avocados

Avocados enthalten Persin und dies kann den Herzmuskel des Hundes schädigen oder zum Tod führen. Verschlingt der Hund einen Avocadokern könnte er daran sogar ersticken. Unter Tierärzten wird meist noch diskutiert wie schädlich eine Avocado für den Hund tatsächlich ist, dennoch würde ich mit diesen Früchten sehr vorsichtig sein.

Symptome

  • Herzrasen
  • Wasserbauch
  • Atemnot

Knoblauch und Zwiebeln

Diese Lebensmittel sind ein absolutes No Go. Denn sie enthalten Schwefelstoffe, welche die roten Blutkörperchen des Hundes zerstören. Es genügen bereits kleine Mengen um Schäden anzurichten. Gib deinem Hund nie Essensreste in denen Zwiebeln oder Knoblauch enthalten sind, dabei ist es egal ob sie gekocht, getrocknet oder roh sind.

Symptome

  • Blutarmut
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Blasse Schleimhäute
  • Verweigerung von Wasser und Futter
  • Blut im Urin

Schokolade und Kakao

Schokolade und Kakao enthalten Theobromin. Je dunkler die Schokolade desto höher ist der Kakaogehalt. Der meiste Theobrominanteil findet sich im Kakaopulver.


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Symptome

  • Zittern
  • Erbrechen
  • Atembeschwerden
  • Krämpfe
  • Bewusstseinsstörungen
  • Herzrytmusstörrungen 

Steinobst

Kerne von einigen Früchten, wie Pfirsiche, Kirschen oder Pflaumen enthalten Cyanid. Dieser Stoff verwandelt sich im Magen des Hundes in Blausäue und kann die Zellatmung zum Erliegen bringen. Was bedeutet, dass der Hund innerlich ersticken kann. Aber keine Sorge, meist kommt es erst dazu, wenn der Hund große Mengen an Steinobst gefressen hat. Generell können Obstkerne zu Verstopfung führen, wenn du deinem Hund etwas fruchtiges geben willst, entfernst du vorher lieber die Kerne.

Ich weis noch genau, als Marley’s kleine Hundefreundin im Alter von 5 Monaten richtig im Pflaumenfieber war. Ständig war sie auf der Suche nach den blauen Früchten, welche sie mit Genuss verschlungen hat. Danach hatte sie immer einen richtig aufgeblähten Bauch. Auf jedem Spaziergang fraß sie die auf dem Boden liegenden Pflaumen aber zum Glück ohne weitere Folgen. Mittlerweile hat sie kein Interesse mehr an den Früchten, wahrscheinlich war das einfach nur eine kleine Macke eines neugierigem Welpen.

Symptome

  • Erbrechen
  • Atembeschwerden oder Atemnot
  • Durchfall
  • Fieber
  • Krämpfe
  • Speicheln

Trauben und Rosinen

Größere Mengen an Trauben erhöhen die Kalziumwerte des Hundes aufgrund der darin enthaltenen Substanzen. Durch den Verzehr von großen Mengen an Trauben oder Rosinen kann es im schlimmsten Fall sogar zu Nierenversagen kommen. Verhindere das dein Hund mit diesen Lebensmitteln in Kontakt kommt.

Symptome

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Magenkrämpfe
  • Lethargie
  • Nierenversagen

Rohes Schweinefleisch

Rohes Schweinefleisch ist für uns zwar ungefährlich aber für den Hund umso gefährlicher. Denn Schweinefleisch kann mit dem Aujeszky-Virus infiziert sein. Hat sich der Hund einmal mit dem Virus infiziert gibt es keine Aussicht auf Heilung. Meine Tierärztin hat zwar gesagt, dass der Virus beim Hausschwein nicht mehr vorkommt, man aber beim Fleisch vom Wildscheinen aufpassen sollte. Selbst wenn der Virus im Fleisch vom Hausschwein nicht mehr enthalten ist, so heißt das für mich noch lange nicht, dass ich es Marley zu fressen gebe.

Symptome

  • Appetitlosigkeit
  • Erbrechen, Fieber
  • Tobsuchtsanfälle, Unruhe
  • Koordinationsstörungen, Bewusstlosigkeit
  • Juckreiz
  • Speicheln
  • Wesensveränderungen

Koffein

Koffein kann schwerwiegenden Folgen für das Nervensystem – durch den Stoff Methylxanthin –  haben. Wenn du mitbekommen hast, dass dein Hund Tee oder Kaffee getrunken hat, solltest du schnellstmöglich zum Tierarzt fahren.

Symptome

  • Erbrechen
  • Ruhelosigkeit
  • Herzrasen

Hopfen

Große Mengen an Hopfen können für den Hund tödlich sein.

Symptome

  • Keuchen
  • Fieber
  • Herzrasen

Giftige Lebensmittel

Speck

Speck ist sehr fetthaltig und nichts für Hunde, denn er kann Stoffwechselerkrankungen verursachen, als auch Nieren und Bauchspeicheldrüse gefährden.

Symptome

  • Verdauungsprobleme
  • Stoffwechselerkrankungen

Rohe Bohnen

Bohnen enthalten das Toxin Phasin was die Proteinbiosymthese hemmt und die roten Blutkörperchen verklebt. Nur wenn die Bohnen gekocht sind, kann sie der Hund ohne Probleme fressen.

Symptome

  • Bauchkrämpfe
  • Leberschwellungen
  • Fieber

Knochen

Wenn du deinem Hund gern Knochen gibst, dann auf keinen Fall Geflügelknochen. Die dünnen Knochen können schnell im Hals stecken bleiben und dort Verletzungen anrichten, dabei ist es egal ob gekocht oder roh. Generell solltest du deinem Hund nicht so oft Knochen geben, denn sie führen zur Verstopfung.

Symptome

  • Verletzung des Rachenraums
  • Verletzung des Verdauungstraktes
  • Ersticken
  • Darmverschluss

Tomaten

Tomaten dürfen nur im rohem Zustand verzehrt werden.

Symptome

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Störung der Gehirnfunktion

Milch

Es heißt, dass Hunde laktoseintolerant sind und daher nicht über die notwendigen Enzyme, welche für die Verdauung von Milch und milchartigen Speisen benötigt werden, verfügen. Ich kenne viele Hundehalter – mich mit eingeschlossen – deren Hunde ab und an etwas Quark mit ins Futter bekommen oder beim Hundetraining mit Käsewürfeln belohnt werden. Marley liebt Käse und solang er ihn nicht täglich bekommt sehe ich dabei auch kein Problem.

Symtome

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Blähungen

Walnüsse

Im Allgemeinen sind Walnüsse nicht gerade die beste Ernährung für Hunde. Bei Walnüssen besteht die Gefahr, dass sie häufig von toxinbildenden Pilzen befallen sind.

Symtome

  • Krämpfe
  • epileptische Anfälle
  • Zittern

Salz

Es kann zu Nierenproblemen führen, da es den Elektrolythehazushalt durcheinander bringt.

Symptome

  • Nierenprobleme
  • Magendrehungen
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