Vor etwas über 2 Jahren trat der kleine Marley in mein Leben und seitdem hat sich mein Leben komplett verändert. Marley hat meinen Alltag durcheinandergewirbelt und mein Leben bereichert. Ich wüsste heute gar nicht, wie ich ohne ihn zwei schwere Schicksalsschläge überwunden hätte und wo ich jetzt stehen würde. Durch ihn hat bei mir ein Umdenken stattgefunden und er hat ihn mir neues Potenzial geweckt. Marley und ich haben schon viele emotionale und lustige Momente miteinander erleben dürfen und es werden garantiert noch weitere folgen. Aber das Leben mit Hund ist nicht immer Friede Freude Eierkuchen. Es gab schon einige peinliche Situationen, in denen ich am liebsten im Erdboden versunken wäre.

Mit Vollmarsch voraus

Wenn ich an peinliche Momente denke, dann fallen mir gleich die Pulleralarmsituationen ein. Marley und ich waren vor ca. 2 Jahre zu einer Veranstaltung eines Tierfachhandels in unserer Stadt. Neben vielen Aktionen gab es auch ein kostenloses Fotoshooting an dem wir natürlich teilnahmen. Marley verhielt sich vorbildlich und poste wie ein Profi, als hätte er zuvor noch nie etwas anderes gemacht. Glücklich machten wir uns auf den Weg nach Hause aber Marley wollte nicht gehen ohne sich zu verabschieden.

An einem Pappaufsteller hob Marley plötzlich sein Beinchen und pullerte los. Ich verfiel in eine Schockstarre und wusste gar nicht wie ich reagieren sollte. Ich dachte mir nur so, dass kann jetzt nicht wahr sein. Auf einmal kam eine Mitarbeiterin um die Ecke, der das kleine Missgeschick gleich auffiel. Ich habe schon damit gerechnet, dass sie uns anschnauzen würde aber nein, sie war total freundlich und lachte sogar noch über diese Situation. Mir war das einfach nur peinlich und ich glaube, dass ich sogar etwas rot im Gesicht wurde. Die Mitarbeiterin meinte nur zu mir, dass ich mir keinen Kopf machen sollte und sie das Malheur entfernen würde. Ich bedankte mich und so fuhren wir nach Hause.

Zu Hause führte ich mit Marley noch ein kleines Gespräch darüber, wie man sich ordentlich in der Öffentlichkeit verhält und das man nicht in Geschäfte pullert. Marley schaute mich zwar nur komisch an aber ich denke er hat ein bisschen verstanden, was ich ihm damit vermitteln wollte. Ja, zumindest dachte ich das aber ich wurde eines Besseren belehrt. Denn als wir zur jährlichen Tollwutimpfung zu unserem Tierarzt fuhren wiederholte sich das Drama. Im Wartezimmer unseres Tierarztes stehen riesige Bottiche mit Grünpflanzen und gleich daneben ein Wassernapf. Ich lies Marley zum Wassernapf hin, weil er eigentlich jedes Mal daraus trinkt, wenn wir dort sind.


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Das tat er auch dieses Mal aber gleich danach erleichterte er sich an dem Pflanzenbottich und ich lief rot an. Als wäre das nicht schon schlimm genug, so war das Wartezimmer auch noch Bombenvoll. Einige der Tierhalter lachten und andere waren einfach nur schockiert darüber, warum ein Hund ins Wartezimmer pullert und ließen auch noch einen dummen Kommentar hinter hervor gehaltener Hand ab. Ich meine Hallo als ob ich steuern könnte, wo sich mein Hund erleichtert. Außerdem rechnete ich auch nicht damit, weil er das zuvor noch nicht gemacht hat. Vielleicht hat bereits vor Marley ein Hund an diesen Kübel eine Nachricht hinterlassen und Marley hat einfach nur darauf geantwortet. Eine Tierarzthelferin meinte jedenfalls, dass das öfter passiert und holte einen Wischmopp um die Pfütze aufzuwischen. Seitdem kam sowas zum Glück nicht noch einmal vor. Ich bin ja froh, dass es bisher „nur“ Urin war, ich denke bei Kot wäre das Ganze noch etwas unangenehmer gewesen. Hat sich dein Hund auch schon mal an unpassenden Orten erleichtert?

Zu Besuch

Immer, wenn wir mit Marley bei der Familie zu Besuch waren, war er ein wirklich vorbildlicher Hund. Er zerstört keine Sachen, ist nicht aggressiv oder verhält sich irgendwie anders unanständig. Leider habe ich meinen Schnuggi da aber etwas unterschätzt. Denn Weihnachten vor 2 Jahren hat er sich ein relativ großes Ding geleistet. Wir waren bei den Schwiegereltern eingeladen. Es war alles gut, Marley schlief ruhig auf dem Teppich mit seinem Geschenk im Maul und wir Menschen spielten Monopoly. Meine Schwiegereltern hatten das ganze Haus wunderschön geschmückt, es war richtig gemütlich. Das Highlight der Weihnachtsdekoration war eine riesige handgearbeitete Pyramide, die der Vater meines Schwiegervaters vor einiger Zeit hergestellt hat.

Alles ist handgeschnitzt, sogar jede Figur und kleinste Detail. Und genau diese Pyramide wurde Marleys Opfer, naja genauer gesagt etwas davon. Da Monopoly immer einige Zeit dauert, legten wir eine kleine Pause ein. Marley war inzwischen aus seiner Traumwelt erwacht und kaute genüsslich auf etwas herum. Ich wunderte mich, was das sein sollte, denn seinen Kauknochen hatte er schon lange aufgebraucht. Ich ahnte schon, dass da was nicht stimmen konnte. Marley hörte auf mit kauen, da er mitbekam, wie ich langsam auf ihn zu ging. Ich befahl Marley das Gekaute aus dem Maul zu nehmen und dann spuckte er nacheinander die Einzelteile aus.

Als ich die Einzelteile näher betrachtete fiel mir auf, dass es sich um eine Figur von der Pyramide handelte. Ich hoffe, dass es ein kleines unbedeutendes Tier oder eine Pflanze ist aber nein, Marley hat sich ausgerechnet das Jesuskind ausgesucht. Ja genau, das Jesuskind. Ich schaute Marley entsetzt an aber so richtig böse konnte ich ihm auch nicht sein.

Mir ging die ganze Zeit durch den Kopf, wie ich das meinem Schwiegervater beibringen sollte, denn für ihn ist die Pyramide etwas Besonderes. Ich steckte das kaputte Jesuskind in meine Hosentasche und weihte meinen Freund ein. Er war genauso schockiert wie ich. Mein Freund beichtete die ganze Geschichte seinem Vater und dieser nahm es besser auf als erwartet. Für den Rest des Abends brachten wir die Pyramide an einen sicheren Ort.

Marleys komische Begrüßungen

Marley liebt alle Menschen – solange sie nicht böse zu ihm sind –  denn oft wird er von ihnen verwöhnt, sei es durch Streicheleinheiten, spielen oder Leckereien. Jeder Mensch ist bei Marley herzlich willkommen und das zeigt er ihnen auch zu gern. Marley hat eine ganz besondere Art Menschen zu begrüßen, wo er das her hat weis ich bis heute nicht. Bei jedem, aber wirklich jedem, stellt er sich zwischen die Beine und lässt sich durch knuddeln. Bei Personen, die wir kennen ist das kein Problem, denn diese wissen schon, dass das Marleys ganz eigene Art ist „Hallo“ zu sagen.

Aber er zeigt dieses Verhalten auch bei uns fremden Personen und das kann dann schon mal peinlich werden. Normalerweise begrüßen Hunde durch schnüffeln an den Händen aber Marley sucht sofort den engen Körperkontakt, was schon befremdlich rüberkommen kann. Aber meist reagieren die Leute mit einem Lächeln und anschließenden Kuscheleinheiten.

Der peinlichste Moment war jedoch, dass Marley durch sein Begrüßungsritual eine ältere zu Fall gebracht hat. Ich half ihr schnell wieder auf die Beine und entschuldigte mich zutiefst und ihr schien das auch nichts weiter auszumachen aber dennoch war das eine sehr peinliche Situation.

Mein Ball

Marley und ich waren spazieren. Wir gingen in Richtung Wald über eine große Wiese auf der ungefähr 10 Kinder spielten. Marley hat mit Kindern kein Problem, eher im Gegenteil. Marley war zu dem Zeitpunkt ungefähr 8 Monate alt. Beim Vorbeigehen blieb Marley ganz entspannt an meiner Seite. Auf einmal schoss ein Junge aus der Gruppe seinen Fussball genau in unsere Richtung. Jetzt gab es kein Halten mehr. Marley sprang auf, schnappte sich den Ball und der Junge lief ihm sofort hinterher.

Meine gute Laune schoss sprichwörtlich in den Keller. Marley ließ sich nicht abrufen. Denn er war voll und ganz damit beschäftigt den gerade erst eroberten Ball vor dem Jungen zu fernzuhalten. Ich sage dir,  dass war mit einer der peinlichsten Momente überhaupt. Mit anzusehen wie die beiden in Kreisen rannten und „Fango“ spielten war einfach nur schrecklich. Ich rief dem Jungen zu, dass er doch bitte stehen bleiben solle, damit Marley wieder runterkommen und den Ball zu mir bringen konnte. Aber der Junge wollte nicht hören, sondern fing an zu weinen und rannte weiter hinter Marley her.

Ich war schon fast am ausflippen. Dann wurde ich gegenüber dem Jungen etwas lauter und dann blieb er ENDLICH stehen. Marley brachte mir den Ball, ich übergab ihm den Jungen, entschuldigte mich und wir setzen unseren Spaziergang fort. Ich machte Marley an die Leine um zu verhindern, dass er dem Jungen erneut seinen Ball stiehlt.

Hast du auch schon peinliche Momente mit deinem Hunde erlebt? Schreib es mir doch in die Kommentare, würde mich sehr interessieren.

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