MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DURCH FURBO

Bist du auch so jemand, der seinen Hund am liebsten anrufen würde wenn du außer Haus bist, einfach um mit ihm ein bisschen zu reden und etwas nahe zu sein? Daran habe ich schon ganz oft gedacht. Vor allem wenn ich ihn alleine zu Hause lassen musste. In ruhigen Situationen denke ich dann gerne an meine liebste Schnuffelnase und frage mich dann, was er jetzt in diesem Moment wohl gerade macht. Wahrscheinlich kugelt er sich gerade in seinem Hundebettchen herum oder vielleicht sortiert er gerade seine Spielzeugkiste neu.

Sicher weiß ich das aber nicht. Und was mich daran ganz besonders ärgert: Er kann immer noch nicht telefonieren! Voll doof.

Nun freue ich mich aber trotzdem wie ein Murmeltier, das gerade die ersten Sonnenstrahlen wahrnimmt. Denn ich habe etwas ganz tolles bekommen, dass mein Problem auf charmante Art und Weise löst.

Nein, es ist kein Hundetelefon.

Viel besser.

Es ist eine Leckerli-spendende-Hundekamera mit Sprachfunktion namens Furbo, die sich über das Internet steuern lässt. Ich kann meinen Schnuffi also nicht nur dabei zu sehen, wie er seine Kuscheltiere abschleckt, obwohl ich gar nicht zu Hause bin. Sondern ich kann ihn mit meiner Stimme auch dazu ermutigen, die Kuscheltiere wieder aufzuräumen indem er sie in seine Spielzeugkiste schafft. Das kann er ja mittlerweile sehr gut. Ich glaube, das verspricht viele lustige Minuten.

Das allerbeste daran ist aber der Leckerli-Spender. Ich kann ihn gleichzeitig nämlich auch belohnen. Wie cool ist das denn bitte.

Die Theorie klingt also schon mal toll! Blieb nur zu hoffen, dass der Leckerli-Vorratsspeicher auch tatsächlich groß genug ist um ganz viele Leckerlis da reinzupacken.

Überwachungskamera für Hunde

Wir haben den Furbo spontan ausprobiert und den gesamten Leckerli-Vorratsspeicher aufgemampft

Ja, das war wirklich spontan. Überrascht vom wunderschönen Design des Furbos, musste ich irgendwie an mein iPhone denken. Denn die Verpackung ist ähnlich einfach und edel. Und ich wunderte mich, dass gar keine Batterien reinmussten. Sondern einfach nur ein Kabel für die Steckdose dabei war. Sonst nichts. Find ich toll.

Aber das ist alles gar nicht so wichtig. Was zählt, ist der Vorratsspeicher! 😉

Versteckt unter einem mega stylischen Bambus-Deckel (ich liebe Bambus!), ist Platz für etwa 2 Hände voll schmackhafte Leckerli. Zum Beispiel geschnittene Hundewurst oder Käse. Aber auch gebackene Hundekekse oder einfache Leckerli aus dem Tiershop um die Ecke eigenen sich super. Ein paar gesunde Hundesnacks und Leckerlis habe ich HIER für dich.

Der Vorratsspeicher ist größer als ich erwartet hatte. Zwischen 50 und 100 mal (je nach Leckerli-Größe) kann ich meinen Hund aus der Ferne belohnen, wenn wir zum Beispiel gerade auf Arbeit sind.

Ausgelöst wird die Belohnung mit einem Fingerwisch auf meinem iPhone (oder jedem anderen Smartphone) in der Furbo-App, die es im App Store oder Play Store kostenlos gibt. Macht er zum Beispiel auf Kommando Sitz, kann ich ihm direkt ein Leckerli zuwerfen. Der Furbo schmeißt das Leckerli dabei sogar bis zu 3 Meter weit. Das habe ich extra mal ausprobiert, weil ich es wissen wollte wie weit die kleine Leckerli-Kanone denn wirft. 😀

Angetrieben von meiner spontanen Begeisterung und dem aufmerksamen Mitmachen meiner Schnuffelnase Marley (klaro, welcher Hund legt sich schon schlafen wenn Leckerli durch die Gegend fliegen ^^), machten wir so lange weiter, bis der Leckerlie-Vorratsspeicher leer war. Das Ergebnis lautete: Jede Menge Spaß und ein zufriedener Hund, der sich in Zukunft wahrscheinlich freuen wird, wenn ich das Haus verlasse.

Bell-Alarm – den eigenen Hund per Sprachfunktion in den Schlaf singen

Manche Hunde haben überhaupt keine Probleme damit, alleine zu Hause zu sein. Andere wiederum vermissen ihre Frauchen und Herrchen so sehr, dass sie ihnen am liebsten viel und intensiv nachjaulen. Viele sind dann hippelig und aufgedreht. Sie kommen nicht zur Ruhe und stellen nicht selten ein paar Dummheiten an, die nicht so toll sind.

Um das zu überprüfen und den eigenen Goldschatz ein bisschen im Auge zu behalten, ist solch eine Hundekamera eine tolle Sache. Vor allem wenn sie eine integrierte Funktion wie den Bell-Alarm hat.

Genau solch eine Funktion hat der Furbo. Bellt mein Hund also, wenn ich nicht zu Hause bin, bekomme ich auf mein Smartphone eine Pushmitteilung. Ich kann daraufhin die Furbo-App öffnen und schauen, was mein kleiner Wurm denn hat.

Noch viel sinnvoller finde ich es aber, wenn diese Kamera auch ermöglicht, dass ich mit meinem Hund reden kann. Schließlich kennt er meine Stimme und vielleicht kann ich ihn so etwas beruhigen, obwohl ich gar nicht bei ihm bin.

Klingt toll, oder? Und genau das ist es auch.

Meine ersten Tests mit dem Furbo waren allerdings etwas holprig. Marley schaute nur verdutzt und wusste überhaupt nicht, wie das möglich ist. Schließlich hat er mich weggehen gesehen und die Haustür schließen gehört. Auch, wie ich mit dem Auto weggefahren bin hat er gehört. Also hä? Denkt er sich.

Es muss mit ganz kleinen Schritten angefangen werden. Ich stellte mich direkt neben den Furbo und wir trainierten die Grundkommandos wie Sitz und Platz. Das funktionierte über das Mikrofon des Furbos ziemlich gut. Wichtig war es, dass ich bei erfolgreichem Kommando den Leckerli-Spender des Furbos auslöste. So gewöhnte er sich langsam an den Furbo und an die Tatsache, dass da drin sich scheinbar sein Frauchen versteckt. Wie auch immer das möglich ist. 😉

Sehr hilfreich hierbei ist auch die eingebaute Kamera des Furbos, die mit einem Weitwinkel-Objektiv große Teile des Raums überträgt. Das finde ich wichtig, um den eigenen Hund zielführend beschäftigen zu können. So kann ich Marley zum Beispiel zum Furbo locken, ihn Sitz machen lassen, belohnen und dann auf Kommando zurück ins Körbchen oder in sein Bettchen schicken. Dort soll er sich dann beruhigen.

Ich bin zwar keine Technik-Spezialistin. Aber meiner Meinung nach ist die Kamera super. Die Videoqualität über das Internet ist zumindest bei schnellem Internet klasse. Und auch in eher dunklen Räumen liefert sie super Ergebnisse, so dass ich mich mit Marley auch da beschäftigen konnte. Ich denke mal es ist am besten, wenn die Furbo-App im WLAN benutzt wird. Nicht nur wegen der Internetgeschwindigkeit, sondern allein schon wegen dem begrenzten Datenvolumen unserer Smartphone-Tarife. Aber mal kurz unterwegs vorbeischauen und hallo sagen ist auf jeden Fall auch möglich.

Und sonst so?

Das gute ist auf jeden Fall, dass der Furbo sehr einfach zu bedienen ist. Ich hatte schon Angst, dass ich erst auf meinen Freund warten muss, damit er mir ihn einrichtet. Aber nö, einfach Kabel in die Steckdose, Furbo-App heruntergeladen, ein Furbo-Profil für meinen Marley in wenigen Schritten angelegt, den Furbo dann mit unserem WLAN verbunden und schon konnte der Spaß losgehen. Richtig toll war das. Ein IKEA Regal ist schwerer aufzubauen. 😀

Naja und sonst mag ich vor allem das Design des Furbos. Anders als mein Freund ist es mir super wichtig, dass solch eine Kamera nicht irgendwie komisch aussieht sondern sie muss in den Raum passen. Am besten ist es, wenn sie schlicht ist. Beim Furbo wurde daran gedacht und das mag ich. Und ganz besonders mag ich aber auch den Bambus-Deckel. Der sieht einfach nur edel aus und gibt einen schönen Kontrast zum restlichen schlichten, weißen Kunststoffgehäuse.

Mein zusammenfassendes Fazit

Das mag ich am Furbo:

  • er ist einfach einzurichten und sieht super aus
  • er meldet sich, wenn zu Hause Action ist (Bell-Alarm!)
  • sehr großer Leckerli-Vorratsspeicher
  • keine Batterien (besser für die Umwelt!)
  • funktioniert super über das mobile Internet auf dem Smartphone
  • mit Sprachfunktion, um den Hund besänftigen zu können
  • tolle Videoqualität
  • mit Weitwinkel-Objektiv
  • es können darüber hinaus Videoaufnahmen (1 Minute) und Fotos geschossen werden
  • er ermöglicht es mir, von unterwegs ein bisschen Kontakt zu meinem Liebling aufzunehmen
  • die Leckerli-Kanone ist der Knaller

Das mag ich am Furbo nicht so:

  • der Preis ist relativ hoch (aktuell aber für 179 Euro statt für 259 Euro im Furbo-Shop zu haben!)
  • es ist ein bisschen schwierig, ohne Sichtzeichen Kommandos auszuführen. Es dauert seine Zeit und bei dem einen oder anderen Hund kann ich mir gut vorstellen, dass es vielleicht gar nicht funktioniert. Dafür kann der Furbo zwar nichts, aber das sollte einem vorher bewusst sein. Ich rate zu einem ausgiebigen Test.
  • irgendwie vermisse ich es, dass mein Hund mich nicht sehen kann, während ich mit ihm spreche. Vielleicht ist es ja möglich, dass mein Smartphone mein Gesicht auf einen kleinen Bildschirm überträgt, der im Furbo eingebaut ist. Das ist zwar kein richtiger negativer Punkt, aber toll wäre es irgendwie.

So, das war er auch schon, mein spontaner Test des Furbo. Wir hatten eine Menge Spaß mit ihm und denken, dass auch viele andere Goldnasen Freude mit ihm hätten.

Bei uns bleibt er jedenfalls in Betrieb. Allein schon deshalb, weil ich dieses putzige Fellgesicht nicht oft genug sehen kann, das er macht, wenn ich unterwegs bin und er zu Hause ist und ich ihn dann spontan rufe, um ihn ein bisschen zu beschäftigen. Einfach goldig!

Und abschließend geht noch ein großes Danke an die liebe Christina, die mir den Furbo für meinen spontanen Test kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Wer hier regelmäßig mitliest, weiß, dass ich solche Tests immer neutral angehe und meine Sicht ehrlich wiedergebe. So auch dieses Mal. 🙂

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