Jeder zukünftige Hundehalter stellt sich die Frage, welcher Hund denn zu einem passt. Bei einer Anzahl von über 340 Hunderassen ist die Entscheidung aber auch nicht ganz einfach. Bei mir war von Anfang an klar, dass ich mir einen Golden Retriever zu legen will. Diese Rasse war seit meiner Kindheit der Favorit. Echt komisch, wenn man bedenkt, dass ich als Kind nur mit anderen Hunderassen zu tun hatte. Als Kind hatte ich eine Menge Bücher über Hunderassen aber der Golden Retriever gefiel mir von allen am besten. Es war das Aussehen und vor allem der treue Hundeblick in den ich mich verliebte.

Bei der Auswahl eines Hundes gibt es kein Patentrezept, denn sie sind wie wir Menschen Individuen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und charakterlichen Eigenschaften. Auch die Genetik ( 30 %) der Elterntiere hat einen Einfluss auf die Entwicklung des Hundewelpen. Natürlich spielt das Aussehen auch eine große Rolle. Du musst einfach für dich entscheiden, welche Hunderasse die richtige für dich ist. In den folgenden Absätzen gebe ich dir ein paar allgemeine Informationen zur Einteilung von Hunderassen, dass kann auf jeden Fall nicht schaden. Wenn du magst kannst du auch gerne die Fragen am Ende des Artikels beantworten und so feststellen, ob ein Hund das passende Haustier für dich ist.

Einteilung von Hunderassen

Gebrauchshunde aus ,,Arbeitslinien“ mit Ausbildung

Diese Hunde sollten zum „Arbeiten“ gehalten werden. Der Border Collie ist hierfür perfekt geeignet. Sie werden speziell als Hütehunde ausgebildet um die Schäfer bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Gebrauchshunde aus ,,Arbeitslinien“ ohne spezielle Ausbildung

Zu dieser Gruppen gehören beispielsweise Jagd- und Schlittenhunde sowie deren Mischlinge. Diese Hunde sollten psychisch und physisch angemessen ausgelastet werden. Für solche Hunde ist ein erfahrener Hundehalter am besten geeignet, da er ihm entsprechende Aufgaben erteilen kann.

Diese Aufgaben können zum Beispiel Jagdspiele –  wie das Dummytraining – Lauf- und Apportierspiele oder Futtersuchspiele sein. Mein Marley ist ein Golden Retriever und wie gemacht für das Dummytraining. Der Kleine liebt es dem Dummy nach zu jagen oder ihn im Feld zu suchen.

>> Dummytraining


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Familiengeeignete Hunde

In meinem Bekanntenkreis sind Familienhunde sehr beliebt. Besonders Golden Retriever und Labradore zählen zu dieser Gruppe, da sie sehr liebevoll und ausgeglichen sind. Aber das heißt nicht, dass andere Hunde weniger geeignet sind. Es ist einfach wichtig, dass die Hunde gut sozialisiert sind und über eine ausgezeichnete Habituation verfügen. Familienhunde sollten früh an die verschiedenen Dinge des alltäglichen Lebens herangeführt werden. Besonders der kleine Welpe sollte schon frühzeitig – wenn möglich – den Umgang mit älteren Menschen und Kleinkindern kennengelernt haben. Ich habe schon Hunde mit einer schlechten Sozialisation kennengelernt und das war keine freudige Begegnung. Es wäre mir sehr unangenehm, wenn mein Hund jeden – egal ob Hund oder Mensch – ankleffen würde. Eine gute Sozialisation ist daher extrem wichtig.

Sporthunde

Zu dieser Gruppe zählen vor allem laufbegeisterte Rassen und deren Mischlinge, Hütehunde und Windhunde. Sporthunde sollten möglichst jeden Tag die Möglichkeit zum ausgiebigen Laufen bekommen. Du kannst sie zum Fahrradfahren, Joggen oder Rollerbladen mitnehmen. Der Hund muss dafür über einen guten Gehorsam verfügen. Denn den Hund an der Leine hinterher ziehen oder sich von ihm selbst ziehen zu lassen kann zu schlimmen Unfällen führen.

>>Leinenführigkeit

Die Dauer und Geschwindigkeit sollte auf die körperliche Verfassung des Hundes angepasst werden. Regelmäßige Pausen sind ein Muss, schließlich soll der Hund nicht überfordert werden. Kurzbeinige Rassen (Mops, Dackel) und Riesenrassen (Deutsche Dogge, Berner Sennenhund usw.) eignen sich weniger für solch sportliche Aktivitäten.

Seniorenhunde

Solcherlei Hunde müssen nicht unbedingt alt sein. Sie sollten aber keiner Arbeitslinie entsprechen und sich eher in einem ruhigen und geregelten Haushalt wohlfühlen können. Senioren sollten sich besser keinen Welpen anschaffen, da die Erziehung und das Sauberkeitstraining mit sehr viel Aufwand verbunden sind. Kleine und leichte Hunderassen lassen sich besser in einen Seniorenhaushalt integrieren.

Im Vornherein solltest du dich genauestens über Hunde informieren. Denn es gibt viele wichtige Dinge die im Umgang mit Hunden zu beachten sind. Setze dich vor allem mit den Rassen auseinander die bei dir in der engeren Auswahl stehen. Denn jede Rasse hat ihre verschiedenen Wesensmerkmale über die du unbedingt Bescheid wissen musst.

Außerdem solltest du dir auch diese Fragen stellen

Habe ich genug Zeit für den Hund?

Eine sehr wichtige Frage. Ein Hund benötigt im Gegensatz zu einer Katze sehr viel mehr Aufmerksamkeit. Gerade im Welpenalter. Vor allem die Erziehung ist sehr zeitintensiv und erfordert viel Geduld.

Habe ich genug Platz, beziehungsweise wie wohne ich?

Wohne ich in einer Stadtwohnung oder einem Haus mit Garten? Ist der Hund mehrere Stunden am Tag allein zu Haus? Bietet ihm die Wohnung ausreichend Platz um sich bewegen zu können oder ist er dahingehend eingeschränkt?

Kann ich meinem Hund viel Auslaufmöglichkeiten bieten?

Ein Hund benötigt viel Auslauf, selbst kleine Hunderassen. Jeder Hund will toben und sich auslasten. Dafür bieten sich natürlich große Wiesen oder Waldspaziergänge an.

Soll es ein kleiner, mittelgroßer oder großer Hund sein?

Manche möchten gerne einen großen Hund, wohnen aber nur in einer kleinen Wohnung. Ein großer Hund würde sich in kleinen Räumen etwas beengt fühlen.

Welchen Charakter soll der Hund haben?

Willst du eher einen ruhigen Familienhund oder einen agilen Hüte-oder Jagdhund?

Sollte er langes, kurzes, lockiges oder glattes Fell haben?

Langes Fell benötigt mehr Pflege als ein kurzes, das ist nun mal so. Viele bevorzugen deshalb Hunde mit kürzerem Fell, weil sie der Meinung sind, dass sich diese weniger haaren. Meiner Meinung nach totaler Schwachsinn. In meinem Wohnviertel haben wir auch kurzhaarige Hunde und die haaren sich im Fellwechsel genauso arg wie mein Marley.

Will ich ihn für den Hundesport (Dummytraining, Agility etc.) einsetzen?

Viele Halter haben Spaß daran mit ihrem Hund an den unzähligen Hundesportarten teilzunehmen. Doch nicht jeder Hund ist dafür geeignet. Informiere dich also genauestens darüber, ob sich die von dir ausgewählte Hunderasse für Hundesportarten eignet.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Ein Hund kostet viel Geld, angefangen bei der Erstausstattung. Da wären Leine, Halsband, Futternäpfe, Spielzeug und vieles, vieles mehr. Zu diesen ganzen Dingen kommen zusätzlich noch Tierarztkosten und Hundesteuer dazu. Die Höhe der Hundesteuer ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und von der Rasse abhängig.

>> Hundesteuer

>> Soviel kostet ein Hund

Möchte ich einen Rassehund oder einen Mischling?

Ich würde mir immer wieder einen Rassehund von einem anerkannten Züchter holen, weil ich dann genau weis was ich mir für einen kleinen Schnuffi ins Haus hole. Manche können Rassehunden nicht viel abgewinnen, da sie oft an rassetypischen Krankheiten leiden. Mir ist es jedoch nur wichtig, dass ich meinen Welpen von einem seriösen Züchter hole der mir Gesundheitszeugnisse der Eltern, eine Ahnentafel und weitere Dokumente vorweisen kann.

Natürlich gibt es auch schöne Mischlinge. Ich kenne einige Halter von Mischlingen, deren Tiere gesund und munter sind. Trotzdem weis man manchmal nicht genau, was für Rassen in einem Mischlingshund drinstecken. Mischlinge haben oft eine höhere Lebensdauer.

Wo bringe ich meinen Hund während des Urlaubs unter?

Wie oft verreise ich und wie lange? Wo bringe ich mein Tier in dieser Zeit unter? Bei Verwandten, in Tierheimen oder Tierpensionen? Für Tierpensionen fallen immer zusätzliche Kosten an.

Das sind viele Fragen mit denen du dich unbedingt auseinandersetzen musst. Ein Hund sollte kein Spontankauf sein, denn er begleitet dich hoffentlich mehrere Jahre.

 

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