Welpen lieben Kot… Leider!

Ausgewachsene Hunde manchmal leider auch!

Warum das so ist und wieso ihnen das scheinbar überhaupt nichts ausmacht, das weiß der kleine Racker wohl nur selbst. Eklig ist es auf jeden Fall und gesund auch nicht.

Ganz im Gegenteil!

Über den Kot kann dein Hund Würmer und andere Parasiten aufnehmen, die ihn krank machen.

Es ist daher ein absolutes NO GO, dass der Hund seinen oder den Kot von irgendjemand anderem frisst. Wenn dein kleiner Liebling also gerade damit anfängt oder es schon ein kleines Weilchen macht, dann les bitte weiter und gewöhne es ihm ab.


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Zuvor aber noch ein paar allgemeine Infos.

Warum fressen Hunde und vor allem Welpen überhaupt ihren oder fremden Kot?

Weil es ihnen schmeckt! So einfach ist das leider.

Und weil er dir damit etwas sagen möchte!

Auf die Zusammensetzung von Hinterlassenschaften möchte ich jetzt hier lieber nicht näher eingehen, denn sonst übergebe ich mich noch während ich diesen Artikel schreibe.

Bei Welpen ist dieses Verhalten sogar normal. Sie fressen Kot aus einem einzigen Grund (neben der Tatsache, dass er ihnen schmeckt): Neugier!

Als Welpen erkunden sie die Welt und lassen dabei nichts aus. Da Hunde nicht wie kleine Kinder zwei Hände mit zehn Fingern besitzen, mit denen sie alles ertasten können, benutzen sie eben ihr Maul.

Das Maul des Hundes ist nämlich viel sensibler, als man denkt.

Die allermeisten Welpen legen dieses Verhalten nach ein paar Wochen oder spätestens nach ein paar Monaten ab. Damit es sich aber gar nicht erst verfestigt, solltest du trotzdem vorbeugen und mit ihm üben.

Ausgewachsene Hunde, die ihren oder fremden Kot fressen (zum Beispiel von der Katze), legen dieses Verhalten eher nicht mehr von alleine ab. Du solltest auf jeden Fall mit ihm trainieren.

Oft ist Kotfressen ein Zeichen dafür, dass er sich unterfordert oder von dir missachtet fühlt!

Die Basis jeden Trainings ist Aufmerksamkeit und der Aufbau einer Beziehung zwischen Mensch und Hund.

So war das bei uns zwei Nasen

Natürlich bist du mit deinem kotfressenden Allesfresser keinesfalls alleine.

Auch Marley, mein kleiner Goldie, mochte Kot in seiner Welpenzeit unheimlich gern. Er bediente sich regelmäßig im Katzenklo von unseren beiden Katern Muffin und Chucky.

Sie waren glücklich ein sauberes Katzenklo vorzufinden. Marley war satt. Ich dagegen kochte innerlich!

Tja, der kleine Racker wusste, wo er sich bedienen konnte. Dasselbe Spiel fand hin und wieder auch auf unseren Spaziergängen statt. Wobei er dort andere Sachen in der Regel spannender fand und ich mich mit ihm beschäftigt habe und er dadurch abgelenkt wurde.

So kam dann auch die Zeit, als er älter wurde und er begriff, wie blöd es doch ist Kot zu fressen.

Doch, einfach abwarten reicht nicht immer!

2 SCHRITTE ANLEITUNG

Das kannst du aktiv gegen das Kotfressen deines Hundes tun

Der erste Schritt ist:

Überlege dir eine Beschäftigung für deinen Hund, auf die er richtig mega dolle Lust hat. Je nach Rasse und alter mag jeder Hund andere Dinge – im groben und ganzen ähneln sich viele Beschäftigungen jedoch auch.

Hier ein paar Beispiele, die deinem Hund sehr viel Spaß machen könnten:

  • Training mit dem Dummy (simuliert das Apportieren)
  • Ball werfen
  • Frisbee werfen
  • Suchspiele mit der Nase (mag definitiv jeder Hund!)
  • Geistige Förderung (Tricks unterwegs üben)
  • Hindernislauf (kleine sportliche Übungen im Wald bspw.)
Wenn das Training mit dem Futterdummy zum großen Spaß wird

Marley liebt das Training mit dem Futterdummy mittlerweile so sehr, dass er jedes Mal darauf achtet, dass ich den Dummy auch ja mitnehme. Wenn ich ...

Wie du siehst, es gibt eine Menge Möglichkeiten seinen Hund sinnvoll und effektiv zu beschäftigen.

Vielleicht musst du ein bisschen herum probieren, um herauszufinden, was deinem Hund Spaß macht. Aber die Chancen stehen gut, dass du mindestens mit einer von den genannten voll ins Schwarze triffst.

Mit allen diesen Beschäftigungen stärkst du außerdem die Beziehung zu deinem Hund. Das Vertrauen wird enger zwischen euch beiden und er fühlt sich ausreichend gefördert.

Der zweite Schritt ist:

Jedes Mal, wenn dein Hund nun einen Haufen setzt (also sein Geschäft verrichtet), belohnst du ihn sofort wenn er fertig ist. Zum Beispiel mit einem Leckerli.


Lesetipp: Meine gesunden Hundesnack-Empfehlungen für Dich


Dadurch wird er nicht für das Kotfressen belohnt, sondern dafür, dass er gar nicht erst an das Fressen von Kot gedacht hat. Soweit denkt er natürlich nicht. Aber wir sind ja ein bisschen schlauer.

Damit er dann nicht zurück zu seinen frisch gesetzten Haufen rennt, sobald du ihn belohnt hast und er ihn doch frisst, heißt es nun, ihn richtig abzulenken. Schenke ihm Aufmerksamkeit und denke an deine Beschäftigung, die du vorbereitet hast.

Werfe einen Ball oder veranstalte Suchspiele und verstecke irgendetwas, wofür er sich interessiert. Das kann ein Leckerli sein, genauso gut eignen sich aber auch ein Spielzeug oder ein Futterdummy.

Dasselbe gilt auch für fremde Kothaufen!

Du solltest ihn niemals belohnen, wenn er bereits dabei ist, einen Kothaufen zu fressen.

Verzichte in solch einer Situation darauf, ihm Aufmerksamkeit zu schenken. Ich weiß, das ist schwer. Sehr schwer! Aber jegliche Aufmerksamkeit würde ihn nur anstacheln, das weiterhin zu tun.

Hunde fressen vor allem dann Kot, wenn sie sich langweilen. Schenkst du ihm nun Aufmerksamkeit, WÄHREND er Kot frisst, zum Beispiel indem du einen Ball wirfst, verbindet er deine Reaktion falsch und wird, sobald er sich wieder langweilt, erneut einen fressen. Schließlich wirfst du ja dann wieder einen Ball.

Also: Lass ihn den Haufen fressen, auch wenn es schwer anzuschauen ist.

Sobald er damit fertig ist, legst du los und beschäftigst ihn.

Du wirst merken, wie er nach und nach immer weniger an das Fressen von Kot denkt.

Es ist wichtig dass du diesen Ablauf in den täglichen Spaziergang einbaust, nur so kannst du eine bereits für ihn etablierte Routine (das Kotfressen) durch eine neue Routine (sinnvolle Beschäftigung) ersetzen.

Es wird definitiv Rückschlage geben. Das ist völlig normal!

Jetzt wo du weißt, was du tun kannst, wirst du aber sicherer an die Sache herangehen.

Was du lieber NICHT tun solltest!

Dass Hunde Kotfressen hat nicht nur etwas damit zu tun, dass der Kot ihnen schmeckt oder sie sich schlichtweg langweilen. Es gibt noch viele weitere Dinge, die das Fressen von Kothaufen hervorrufen und sogar weiter unterstützen.

  • Füttere kein minderwertiges Futter! Das hat viele negative Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, das den Kot viel leckerer erscheinen lässt.
  • Rufe ihn nicht zu dir, wenn er gerade dabei ist einen Kothaufen zu fressen.
  • Bestrafe ihn auch nicht für dieses Verhalten. Er will schließlich, dass du dich mit ihm beschäftigst. Wenn du ihn stattdessen von dir wegstößt, ihn beschimpfst oder irgendwas nach ihm wirfst, bewirkst du genau das Gegenteil und eine Beziehung zwischen dir und deinem Hund kommt nicht zustande. Er hat dann einfach nur Angst vor dir und das ist nicht gut!
  • Verwende kein Signalhalsband! Ich halte überhaupt nichts von diesen Dingern. Das sind nur Alibis und etwas für Faule, die ihren Hund zur Maschine drillen wollen.

Fazit

Du weißt nun, dass Hunde im Welpenalter sehr gerne ihren oder fremden Kot fressen und dass das durchaus ein normales Verhalten ist, das sich meist von ganz allein abstellt.

Ausgewachsene Hunde fressen Kot dagegen oft nur dann, um dir mitzuteilen, dass er sich langweilt.

In beiden Fällen ist Ablenkung und eine sinnvolle Beschäftigung der Schlüssel zum Erfolg.

Wenn du trotzdem Probleme mit deinem Hund und seinem Drang zum Kotfressen hast, dann schreib mir gerne in den Kommentaren.

Ich wünsche dir gutes Gelingen und hab Geduld. Etwas „Leckeres“ von heut auf morgen aufzugeben, ist nun mal nicht so einfach. Oder würdest du ohne einer tollen Alternative in Zukunft freiwillig komplett auf Pizza oder ein leckeres Eis verzichten wollen? Siehste! 🙂

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