Hallo ihr Lieben,

erst vor kurzem habe ich einen Artikel zum Thema: „Wie bringe ich meinem Hund bei, sein Spielzeug aufzuräumen“ veröffentlicht. Darin habe ich auch erwähnt, dass es von Vorteil ist, wenn dein Hund bereits den Trick „Nimm auf“ oder „Halten gelernt hat. Wenn dein Hund den Trick aber noch nicht beherrscht, dann bist du bei diesem Artikel genau richtig. Denn hier erkläre ich dir, wie du beim Erlernen dieses Tricks vorgehen kannst. Ich habe Marley den Trick „Halten“ recht früh beigebracht, da ich es einfach so lustig finde, wenn er verschiedenste Dinge im Maul behalten kann. Gerade auf Fotos kommt das immer sehr gut an und zaubert vielen ein Lächeln ins Gesicht.

Am Anfang war es überhaupt nicht so einfach Marley dazu zu bringen etwas ins Maul zu nehmen, geschweige denn es auch noch festzuhalten. Selbst mit unserem Wundermittel – dem Clicker – erwies sich das Training schwerer als erwartet. Marley war richtig stur, was ich so gar nicht von ihm kannte. Er nahm die Dinge nur ins Maul, wenn er wollte aber nicht dann, wenn ich es von ihm verlangte. Er hat nunmal mehr Spaß daran auf Dingen herum zu kauen oder sie zu zerstören.

Die Vorbereitung

Ich gab die Hoffnung aber nicht auf, auch wenn die Chancen auf Erfolg gar nicht gut standen. Ich überlegte mir, wie ich Marley dazu animieren könnte aber wie sollte ich das anstellen? Eins war klar, es musste ein Gegenstand sein, welcher nicht zu schwer ist und von der Größe angenehm im Maul liegt, denn Marley sollte ja Spaß am Training haben. Ein Knochen wäre keine so gute Alternative, denn den würde Marley lieber mit Freude verschlingen als ihn ruhig im Maul zu behalten.

Marley steht total auf Dummies, welche das perfekte Trainingsobjekt darstellen und von denen wir eine riesen Auswahl zu Hause haben. Ich nahm den Kleinsten von allen und dann ging es los. Ach halt, fast hätte ich es vergessen, natürlich benötigten wir noch Leckerli und unseren Clicker, denn mit diesem lernt Marley einfach viel schneller als ohne. Es ist wirklich faszinierend, was so ein kleines Trainingsgerät alles bewirken kann.


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Vorgehensweise

1. Schritt

Fangen wir ganz von vorne an. Beim ersten Schritt geht es einfach darum den Gegenstand – in unserem Fall den Dummy – für den Hund interessant zu machen. Ich habe Marley für jegliche Interaktion mit dem Dummy positiv bestätigt. Selbst, wenn er den Dummy nur angestupst oder daran geschnüffelt hat erfolgte der Click und anschließend das Leckerli. Marley hat sich zu gern auf den Dummy gestürzt oder ihn mit der Pfote berührt. Nach ein paar Wiederholungen hatte er alles verstanden. Beim Clickern ist es wichtig, dass du immer punktgenau bestätigst.

2. Schritt

Nachdem wir den ersten Schritt erfolgreich gemeistert hatten, gingen wir zum nächsten über. Du solltest erst fortfahren, wenn der erste Schritt gut funktioniert. Oft überschätzen wir unseren Hund, zumindest ging es mir anfangs so. Lerne geduldig zu sein auch wenn es schwer ist. Manche Hunde lernen schneller und andere einfach langsamer.

Jetzt wurde die ganze Sache etwas schwerer, denn nun sollte Marley den Dummy nicht nur anstupsen, sondern auch ins Maul nehmen. Aber das wollte er perdu nicht machen (beziehungsweise hat es nicht verstanden), stattdessen berührte er den Dummy weiterhin mit der Pfote und wartete auf seine Belohnung. Er schaute mich ganz verdutzt an, weil einfach kein Click kam. Dann merkte ich, wie es langsam in seinem Köpfchen zu rattern begann.

Und dann war es soweit, Marley nahm den Dummy ins Maul, jetzt musste ich schnell reagieren, denn ich wusste, dass er ihn gleich wieder ablegen würde und so war es dann auch. Zum Glück habe ich es noch geschafft rechtzeitig zu clickern und ihn zu belohnen. Das wiederholten wir solang, bis ich der Meinung war, dass Marley den Zusammenhang verstanden hatte.

3. Schritt

Es benötigte ein paar Trainingseinheiten bis Marley wirklich verstanden hatte was er machen soll. Mit dem nächsten Schritt wollte ich erreichen, dass er den Dummy etwas länger im Maul hält und führte zudem das entsprechende Wortzeichen „Halten“ ein. Da Marley den Dummy noch immer viel zu schnell aus dem Maul fallen ließ, nahm ich meine Hand zur Hilfe und hielt den Dummy an einer Seite fest. Immer, wenn Marley den Dummy im Maul behielt sagte ich das Kommando „Halten“ und clickerte daraufhin. Den Zeitraum zwischen Kommando und Click zögerte ich immer weiter hinaus. Das klappte mit der Zeit auch recht gut, so dass ich meine Hand vom Dummy wegnehmen konnte. Aber das störte Marley nicht, er hielt den Dummy weiterhin fest im Maul. Ich war so happy.

Schritt 4

Das Festhalten klappte schon richtig super, dennoch waren wir noch nicht am Ende. Ich wollte Marley unbedingt noch beibringen, dass er den Gegenstand erst loslässt, wenn ich das Ok dazu gebe und so führte ich das Kommando „Leg ab“ ein. Dafür ließ ich ihn den Dummy erneut ins Maul nehmen und wartete bis er ihn fallen ließ. Dann clickerte ich sofort, nannte das Kommando und gab ihm ein Leckerli. Diesen Zusammenhang begriff Marley recht schnell und so war das nächste Kommando im Nu erlernt.

Ich wollte unbedingt viele schöne Bilder davon machen, wie Marley die verschiedensten Gegenstände im Maul behält. Dazu musste ich mich ein Stück von ihm entfernen. Gerade bei großen Hunden muss man zwangsläufig etwas weiter weggehen. Ich dachte mir so, dass Marley das schon schaffen würde, immerhin klappte es aus nächster Nähe bereits super. Aber leider ging das total in die Hose. Er bliebt zwar sitzen wenn ich mich von ihm entfernte aber sobald ich mich für die Fotos hinhocken wollte, stellte er sich auf und kam zu mir gelaufen. Mit der Zeit verstand er aber was Sache ist und so kamen ein paar süße Bilder zustande.

Später versuchte ich dann Marley andere Gegenstände ins Maul zu geben, welche er festhalten sollte. Das funktionierte aber nicht so wie erwartet. Ich kann das aber gut nachvollziehen, denn nicht alles fühlt sich gleich an oder riecht besonders angenehm. Aber mit ein bisschen Geduld und Übung klappte auch das super.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Üben und denkt immer daran, es mit dem Training nicht zu übertreiben und mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen.

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