Bevor der kleine Welpe sein neues zu Hause betreten kann, muss die Wohnung erst einmal sicher gemacht werden. Denn Gefahren lauern überall. Ich dachte, dass ich mein Haus schon wegen meiner beiden Kater relativ sicher gemacht hatte aber bei einem Hund muss man doch noch auf mehr achten.

Gefahren im Haus

Dekorationen, empfindliche Gegenstände und Kleidung  sollten unbedingt außer Reichweite des Welpen gebracht werden. Gib dem Welpen bloß keine alten Schuhe zum darauf herumkauen, denn er kann nicht zwischen altem und neuem Schuh unterscheiden. Stell die Schuhe in einen dafür vorgesehenen Schuhschrank, da sind sie auf jeden Fall sicher. Ich habe meine Schuhe in einem separaten Schuhschrank untergebracht, da sind sie eigentlich sicher, außer Marley lernt durch Zufall wie er Schranktüren öffnen kann.

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Auch Tischdecken, Läufer oder andere hängende Dinge sollten vorerst im Schrank verstaut werden. Denn schon ein Zug an der schönen Tischdecke genügt und alle – sich auf dem Tisch befindende Gegenstände – landen auf dem Boden. Natürlich kann man seinem Hund auch beibringen Tischdecken in Ruhe zu lassen aber für die ersten paar Tage würde ich auf solche eher verzichten.

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Ebenfalls solltest du empfindliche oder leicht zerbrechliche Dinge aus der Reichweite des Welpen stellen. Schon ein Wedeln des Schwanzes reicht aus und die wunderschöne Glasvase zerbricht in ihre Einzelteile. Die kleinen Glasteilchen können auch ganz schnell vom Welpen verschluckt werden und das sollte natürlich verhindert werden. Also bring lieber alles in Sicherheit.

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Am besten verschließt du die Küchenschränke, zumindest diese worin sich gefährliche Gegenstände befinden. Reinigungsmittel, Chemikalien, Tabletten oder andere Gefahrenstoffe sollten immer in den obersten Schränken aufbewahrt werden. Verschiedene Kabel müssen ebenfalls unzugänglich gemacht werden um Stromschläge zu vermeiden. Meine Tabletten kann ich, seit Marley bei uns wohnt, nicht mehr griffbereit auf dem Couchtisch liegen lassen. Selbst jetzt, wo er bereits 2 Jahre alt ist, gehe ich da noch auf Nummer sicher und lasse sie nirgends mehr herumliegen.

Räum das Spielzeug deiner Kinder lieber weg oder schließ die Tür vom Kinderzimmer zu um Tränen zu verhindern. Vielleicht hilft der Welpe aber auch dabei, dass die Kinder von ganz allein immer fleißig ihr Spielzeug aufräumen damit der Kleine diese nicht kaputt macht.

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Welpen sind sehr neugierig und wollen jede noch so kleine Ecke im Haus erkunden. Sorge demnach dafür, dass auch diese von allen möglichen Gefahren befreit sind.

Sicher deine Treppen! Welpen, insbesondere Golden Retriever (wie mein Marley), sollten anfangs keine Treppen steigen. Auch wenn er von Monat zu Monat immer mehr an Gewicht zulegt versuche ihn weiterhin zu tragen oder sicher deine Treppen mit einfachen Kindergittern. Für unseren Marley ist die oberste Etage sowieso tabu und das weis der kleine auch.

Beachte außerdem die Rutschgefahr! Wenn dein Welpe dann später zu einem erwachsenen Hund herangewachsen ist, kann er auch mal Treppen steigen, dann solltest du ihn aber die Treppenstufen mit sogenannten Matten ausstatten. Das verhindert das dein Welpe rutscht.

Sicher wichtige Dokumente, denn Welpen kauen gerne auf Papier rum, beziehungsweise zerfetzten diese. Auch Fernbedienungen sollten nicht mehr auf dem Sofa oder dem Couchtisch liegen gelassen werden. Mein Marley hat es schon geschafft die Fernbedienung in sein Körbchen zu schleppen und danach waren kleine Abdrücke seiner Beißerchen zu sehen. Ab dem Zeitpunkt hab ich sie immer auf dem Esstisch abgelegt.

Lege gleich am Anfang ein sogenanntes Abbruchsignal wie „Nein“ fest und benutz dieses immer sobald dein Hund sich dem Couchtisch nähert. So wird er schnell lernen, dass er dort nichts zu suchen hat. Mittlerweile klappt das Abbruchssignal bei Marley richtig gut. Sobald ich das „Nein“ ausspreche lässt er vom Tisch etc. ab und geht weg.

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Ich wünsche euch viel Spaß mit eurem neuen Familienzuwachs.

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