Du fragst mich und ich antworte! :)

Hier findest du viele wichtige Fragen, die jedem Hundehalter und Hundefreund irgendwann in den Sinn kommen.

Wie du vielleicht weißt, möchte ich so vielen Hundefreunden wie möglich helfen. In meiner Zeit als Hundehalterin habe ich schon so einiges gesehen und erlebt, weshalb bestimmte Fragen für mich aus heutiger Sicht deutlich sicherer zu beantworten sind. Um jedoch gewisse Fragen nicht immer wieder beantworten zu müssen, denke ich, ist es für dich ziemlich hilfreich, wenn ich dir die wichtigsten Fragen auf dieser FAQ Seite beantwortet zur Verfügung stelle.

Schaue dich einfach ein bisschen um. Und solltest du dann noch Fragen haben, kannst du dich gerne jederzeit an mich wenden und mir deine Frage stellen. Ich werde sie garantiert gewissenhaft beantworten.

Das Alter der Welpen bei der Übergabe wird auch heute noch umfassend diskutiert und jeder hat dazu eine andere Meinung. Grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass Welpen im Idealfall 10 bis 12 Wochen alt sein sollten, bevor sie ihre Geschwister und die Mama verlassen, um in ihr eigenes Leben zu starten. Viele geben die Welpen allerdings auch mit 8 Wochen schon ab, was nicht zwangsläufig schlimm sein muss.

In diesem Alter haben sie, sofern der Züchter gut ist, schon viel gelernt. Ich denke daher, dass es auf den Züchter ankommt, wie weit ein Welpe mit 8 Wochen schon ist. Um sicher zu gehen, heißt es daher immer, 10 bis 12 Wochen sind empfehlenswerter. Ich kann dir daher nur raten, dass du wirklich darauf achtest, dass du auf einen erfahrenen Züchter zurückgreift.

Es hat zwar jeder Züchter einmal mit dem Züchten von Hunden angefangen. Doch solltest du einen netten Züchter finden, der noch nicht viel Erfahrung mit dem Züchten einer bestimmten Rasse hat, dann sollte er wenigstens genügend Wissen nachweisen können. Er sollte zudem im jeweiligen Zuchtverband registriert sein und dir auf Nachfrage auch Belege entsprechend vorzeigen können. Andernfalls würde ich mich persönlich auf jeden Fall nach einem anderen Züchter umschauen.

Schlechte Züchter, die eher das Geld vor Augen haben und den Preis daher unter dem Schnitt ansetzen, erkennst du allein schon daran, dass sie auf gezielte Fragen oft gleichgültig reagieren (sind das wirklich Golden Retriever? Wieso hat der dann blaue Augen?) oder bestimmte Standards (Impfungen und Hundechip) herunterspielen. Auch sparst du bei einem schlechten Züchter bei der Anschaffung des Hundes vielleicht ein paar Hundert Euro, jedoch gibst du diese sehr oft schon im ersten Jahr beim Tierarzt wieder aus, weil dein Welpe nicht ordentlich vorbereitet wurde oder noch schlimmer, Vererbungen oder Krankheiten verheimlicht wurden.

Wie bereite ich mich auf einen Welpen vor?

Mit einem Welpen verändert sich dein ganzes Leben. Die folgenden Stichpunkte beschreiben klar und deutlich auf was du dich einstellen kannst, bezie...

Das „Golden“ im Golden Retriever erklärt sich eigentlich schon von selbst. Der Golden Retriever ist seinem Ursprung nach (Ende des 19. Jahrhunderts) ein gelblich-bräunlich, fast golden-farbiger Hund. Seit einiger Jahren gibt es den Golden Retriever jedoch auch mit weißem Oberfell.

Die Bezeichnung „Retriever“ stammt hingegen aus dem englischen Sprachgebrauch „to retrieve“ ab, was übersetzt „Auffinden“ bzw. „Zürückbringen“ bedeutet. Du siehst also schon, dass der Golden Retriever seinen Namen völlig zu recht trägt. Denn wenn ein Hund das Apportieren beherrscht, dann ist es eindeutig der Goldie. Ursprünglich wurde der Golden Retriever jedoch für die Jagd in England gezüchtet, damit er das geschossene Federwild und Wasserflugwild auffindet und zum Jäger bringt. Der Golden Retriever wird daher auch heute noch klassisch als Jagdhund eingestuft.

Die Beißhemmung sollte am besten so früh wie möglich antrainiert werden. Durch das Training findet der Welpe heraus, dass er sein Gebiss nicht zu stark einsetzen sollte – insbesondere bei Menschen. Denn von allein kommt er leider nicht auf die Idee. Dabei sollten wir uns von Anfang an an die frühste Welpenphase orientieren. Wenn ein Hundewelpe zu einem anderen Geschwister etwas übermütig ist und seine spitzen Zähne zu heftig einsetzt, dann reagiert der andere Welpe mit einem lauten Fitschen. So machen sich die Welpen quasi untereinander klar, dass der jeweils andere gerade zu weit gegangen ist und dass das weh tat.

Und genauso können wir das in die Welpen-Erziehung einbauen. Wir versuchen ihm klar zu machen, dass er gerade zu weit geht, wenn er beim Spielen in mein Bein oder meine Hand beißt. Denn wenn wir das nicht machen, könnte das im Erwachsenenalter unschöne Folgen haben. Dann, wenn er seine volle körperliche Kraft zur Verfügung hat, wäre ein ernsthafter Biss definitiv keine schöne Sache.

Die Beißhemmung ist also vor allem ein Schutz für alle Mitmenschen und mich selbst. Ist sie gut antrainiert, kann der Hund in Zukunft sehr gut von Menschen und Spielzeug unterscheiden. Menschen darf er nicht anknabbern, Spielzeug dagegen schon. Im absoluten Endstadium des Trainings zur Beißhemmung können wir unsere Hand problemlos in sein Maul legen. Er wird sie nicht anrühren. Genauso gilt das jedoch auch für alle anderen Körperteile. 😉

Du siehst, die Beißhemmung hat tatsächlich einen super wichtigen Hintergrund. Außerdem ersparst du dir die teilweise heftigen Knabberattacken im Welpenalter, wenn du deinem Welpen so früh wie möglich verdeutlichst, dass er doch bitte andere Sachen anknabbern darf, dich jedoch nicht. Dies ist zugleich auch eine gute Gelegenheit für dich, ein erstes echtes Problem konsequent anzugehen.

Ich habe dazu auch noch einen etwas ausführlicheren Beitrag verfasst, da das Thema tatsächlich wichtig.

Beißhemmung: Was tun wenn der Welpe beißt

Das Erlernen der Beißhemmung ist einer der wichtigsten Punkte in der Erziehung eines Welpen. Denn es kann richtig nervig und teilweise auch schmerz...

Nach einigem Hin und Her mit Hundebetten aus Stoff bin ich vor einiger Zeit bei Kunstleder gelandet. An Stoff (Baumwolle) Hundebetten nervte mich immer extrem die aufwendige Reinigung. Jede Woche musste ich den Bezug des Hundebetts abziehen und in die Waschmaschine stecken. Mal abgesehen davon, dass das nicht meinem Umweltbewusstsein entsprach, suchte ich deshalb nach einer Alternative. Und wenn es um die Reinigung geht, finde ich, ist nichts leichter sauber zu halten als Kunstleder.

Ich hätte mir nur gewünscht, dass ich diese Erkenntnis schon viel früher erlangt hätte. Dann hätte ich mir den einen oder anderen sinnlosen Kauf eines Hundebetts ersparen können. Ganz am Anfang hatte ich mir für Marley sogar einen Weidekorb als Hundebett zugelegt, da ich Weide als Baumaterial so toll finde. Doch das war keine gute Idee, zumindest nicht so lange Marley ein kleiner Welpe war. Ich sag nur Knabber-Weltmeister! 😉

Und da jeder Hund Speichel absondert, braucht es als Material für das Hundebett auf jeden Fall etwas, das keine Feuchtigkeit aufsaugt und leicht zu reinigen ist. Normale Hundebetten aus Stoff saugen unglaublich viel Feuchtigkeit auf und ziehen Schmutz und Hundehaare nur so an. Ein ebenso gutes Material wie Kunstleder ist Polyester. Das kennen wir zum Beispiel von unseren Regenjacken und ist extrem wasserbeständig und reisfest. Perfekt also für ein Hundebett. Meiner Meinung nach sind die Vorteile beider Materialien ziemlich ähnlich, daher ist es eher eine Frage des Geschmacks für welches Material man sich letztlich entscheidet. Ich bevorzuge Kunstleder, weil es mir optisch einfach ein bisschen besser gefällt als Polyester. Aber das sieht bestimmt jeder anders.

 

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