Bei der Anatomie handelt es sich um die Lehre vom Aufbau des Körpers. In diesem Artikel beschäftige ich mich ausschließlich mit dem äußeren Körperaufbau.

Hund-Anatomie-Gliederung

 

Man unterteilt den äußeren Körperbau in 3 Teile, und zwar in Vorhand (vorderer Teil des Körpers), Mittelhand (Teil zwischen Vor- und Hinterhand) und Hinterhand (hinterer Teil des Körpers).

Hund-Anatomie-Skelett

Die Vorhand besteht aus :

  • Stirnpartie
  • Stirnabsatz
  • Nasenrücken
  • Nasenspiegel
  • Backe
  • Kehle
  • Bug

Mittelhand bestehend aus:

  • Vorbrust
  • Ellenbogen
  • Vordermittelfuß
  • fünfte Zehe
  • Hals
  • Nacken
  • Schulter
  • Widerrist (Ist der Punkt an dem der Nacken in den Rücken übergeht. Anhand der Widerristhöhe wird die Körpergröße des Hundes bemessen).

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  • Lende
  • Rücken
  • Unterbrust
  • Vordermittelfuß
  • Flanke

Zur Hinterhand gehören:

  • Kruppe
  • Rutenansatz (Schwanzwurzel)
  • Oberschenkel
  • Unterschenkel
  • Knie
  • Ferse
  • Sprunggelenk
  • (Hinter-) Mittelfuß
  • Afterkralle (meint die fünfte Zehe an der Hinterpfote)
  • Hungerrille

Die Pfote des Hundes

Im Allgemeinen ist es so, dass die Vorderpfoten meist größer sind als die Hinterpfoten. Dies kommt daher, dass auf den Vorderpfoten ein Großteil des Gewichtes lastet. Große Hunde haben im Gegensatz zu kleineren breitere und größere Pfoten. Aufgrund dessen können sich kleinere Hunde schneller fortbewegen als große.

Das haben Marley und ich selbst schon miterleben können. Marley spielte mit einem kleinen Jack Russel Terrier und als dieser auf einmal losrannte kam Marley gar nicht hinterher. Der Kleine war aber auch echt schnell und wendig.

Welche Aufgaben hat die Pfote?

Die Pfote dient als Stoßdämpfer, Gleitschutz und hinterlässt Duftspuren.

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Sie besteht aus Fußwurzelballen, Sohlenballen und Zehenballen. Die Ballen der Vorderpfoten werden als Karpalballen und die der Hinterpfoten als Tarsalballen bezeichnet. Beim Bremsen berühren die Fusswurzelballen den Boden. An der Hinterpfote befindet sich außerdem noch die Afterkralle (fünfte Zehe), welche auch Wolfskralle genannt wird.

Bei manchen Hunderassen sind die Afterkrallen unerwünscht oder gar verboten. Oft werden sie beim Haushund – aufgrund von Verletzungsgefahr – operativ entfernt, da sie so oder so ihre Funktion verloren haben. Über die Notwendigkeit dieser Prozedur kann man sich jetzt streiten.

Haut und Haar

Die Haut und das Haar bilden das Fell, welches das größte Organ des Körpers darstellt. Seine Funktionen sind sehr vielfältig und lebenswichtig, aufgrund dessen müssen wir dafür sorgen, dass das Fell unseres Vierbeiners schön gesund bleibt.

Das Fell ist bei den verschiedenen Hunderassen unterschiedlich und bedarf daher mehr oder weniger Fellpflege. Das Fell soll den Organismus des Hundes vor den unzähligen Umwelteinflüssen schützen. Die Haut ist der Spiegel der Seele und Gesundheit, was nicht nur auf den Hund, sondern auch den Menschen zutrifft.

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Das Haar wird in 2 Typen unterschieden, nämlich dem Deck- und Wollhaar. Bei kurzhaarigen Hunden wachsen die Haare 0,04 mm am Tag, währenddessen sie bei langhaarigen Hunden um 1 mm am Tag wachsen.

Hunderassen, wie der Pudel haben ein kontinuierliches Haarwachstum. Bei den meisten Hunderassen wachsen die Haare in Haarzyklen, wobei der Fellwechsel immer im Herbst und Frühjahr stattfindet.

Die Haut des Hundes ist sehr elastisch und reist auch bei Bissverletzungen nicht so schnell ein, sondern geht kurzerhand in ihre ursprüngliche Form zurück. Außerdem schützt die Haut den Organismus gegen Wasser oder andere chemische Verbindungen. Zudem bildet die oberflächliche, verhornte Hautschicht gemeinsam mit dem Talg eine effiziente Abwehr gegen Parasiten, Infektionserreger und Viren.

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Genau wie bei unserer Haut auch, dient die des Hundes ebenso als Ausscheidungsorgan (Ohrenschmalz, Talg, Analbeutelsekret). Darüber hinaus produziert sie Duftstoffe, die es den Hunden ermöglichen ihre Artgenossen zu identifizieren und ihr Revier zu markieren. Sie helfen auch bei der Kommunikation zwischen Rüde und Hündin.

Die Haut gehört auch zu den Sinnesorganen, da über sie verschiedene Reize, wie Wärme, Kälte, Berührungen, Druck und Schmerz wahrgenommen werden. Die Haut schützt zwar aufgrund des dicken Fells gegen Kälte aber nicht gegen Überhitzung. Also geht an heißen Tage lieber sehr früh oder erst gegen Abend mit dem Hund spazieren und lasst ihn – wenn ihr die Möglichkeit dazu habt – ins Wasser springen.

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